Papst Franzsikus mit den Neckenmarkter Fahnenschwinger-Burschen und Blasmusikanten. - © Gemeinde Neckenmarkt

Weinjournal

Fahnenschwingerwein für Franziskus5

  • Das alte Brauchtum des Fahnenschwingens und der Wein bilden in Neckenmarkt eine unzertrennliche Einheit. Solcherart präsentierte sich der mittelburgenländische  Weinbauort kürzlich auch am Petersplatz in Rom.

Ihre Wallfahrt nach Rom hatten die Neckenmarkter sorgsam vorbereitet. Mit von der Partie waren die Fahnenschwinger sowie die örtliche Blasmusikkapelle. Im Gepäck hatte die beherzte Truppe aus dem Blaufränkischland auch etliche Flaschen Wein, die man dem Papst verehren wollte. Organisiert wurde das Zusammentreffen mit Papst Franziskus vom... weiter




Kreative Vierfalt statt Massenbier in Hamburg. - © Fotos: Simon Rainsborough

Bier im Visier / Wiener Journal

"Es riecht nach Bier
von Hamburg nach Wien ..."*

  • Nach dem Craft-Bier-Boom in Berlin besinnt sich nun auch Deutschlands zweitgrößte Stadt ihrer alten Biertradition.

Bereits im 12. Jahrhundert galt Hamburg als "Brauhaus der Hanse". Im Mittelalter zählte die Stadt noch an die 450 Brauereien. Danach war im Norden lange Zeit das Pils gleichbedeutend mit Bier und die Bierkultur durch die Industrie verwässert. Doch in den letzten Jahren verwandelten sich alte Fischkonservenfabriken... weiter




Gorillaz legten in Budapest auf: Die traditionelle Markthalle im Herzen der Stadt wurde bei einem Sommerfestival 2014 erstmals zur Konzerthalle umfunktioniert. - © WZ / Eva Zelechowski

Budapest

Brodelnde Perle5

  • Im rastlosen Budapest kann man den Bogen zwischen traditioneller und urban abenteuerlicher Erkundung spannen.

"Das Schönste an Pest ist der Blick auf Buda", sagt man im Budapester Volksmund. Mit dieser kleinen Neckerei beschreiben bis heute die Bewohner schmunzelnd ihr Budapest. Buda – auf dem 527 Meter hohen János-Berg, auf dem der Burgpalast thront. Und Pest – der ebene Teil, der zwei Drittel der Stadt einnimmt... weiter




Martina Weber und ihre Bibliothek des guten Geschmacks: Fast tausend Kochbücher hat sie bereits.

Kulinarik

Bibliothek für Leib und Seele9

  • Die Biologieprofessorin und Pollen-Spezialistin Martina Weber hat eine umfassende private Kochbuchsammlung: Teils Nahrung für die Augen, teils Entspannungs-Rezept, sind auch einige Spezialexemplare darunter.

Der Markt für Kochbücher schreckt vor nichts zurück: Weder vor regelmäßiger Überflutung der Buchhandlungen mit Neuerscheinungen noch vor geschickt inszenierten Marketingstrategien. Egal, ob Promikochbuch oder Rezeptsammlungen von kochenden Promis, ob "Mafia-Kochbuch" (mit Einschussloch am Buchcover!) oder immerwährendes "Suppenglück": Der Appetit... weiter




Wer jenseits aller heutzutage endemischen Ängste - vorm Dickwerden, vor Zusatzstoffen, vor generell ungesundem Essen . . . - herzhaft genießen kann, hat mehr vom Leben. - © apa/dpa/Christoph Schmidt

Essen

Frei von Gewissensbissen13

  • Auch unser Essverhalten wird krisenanfällig, weil Gesundheitsaspekte zu sehr in den Vordergrund rücken und gleichzeitig der Vergnügungsfaktor vernachlässigt wird. - Es braucht wieder mehr Mut zum Genuss.

Gesundheit wird als das höchste Gut des Menschen verkauft. Und viele glauben, das war schon immer so. Doch das ist nicht richtig. Gesundheit zu verabsolutieren ist ein Zeichen unserer Zeit. "Das Streben nach Gesundheit kompensiert die innere Glaubensleere unserer Gesellschaft", meint der österreichische Schriftsteller... weiter




Moderne Lebensmittelproduktion: Im bayrischen "Geflügelhof Lück" werden bis zu neun Millionen Eier jährlich gekocht und verbrauchergerecht bemalt. apa/dpa/Daniel Karmann

Ernährung

Leibspeisen und Giftküchen1

  • Unser Umgang mit Lebensmitteln wird einerseits rational erforscht und rationell organisiert, ist aber andererseits von diffusen Ängsten geprägt.

Lebensmittel beeinflussen unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden in einem beträchtlichen Ausmaß. Im Verlauf des Lebens nehmen wir 75.000 bis 100.000 Mahlzeiten zu uns, und das beansprucht sieben Prozent unserer Lebenszeit bzw. gar zehn Prozent unserer Lebenswachzeit. Dies sind bei einem 80-jährigen Leben insgesamt rund fünf Jahre... weiter




Michael Auer (Höflein) beim Rebschnitt. - © Johann Werfring

Weinjournal

Purismus im Visier19

  • Ein junger Winzer mit feinsinnigem Gespür für edle Rebensäfte bereichert neuerdings das önophile Geschehen im Weinbaugebiet Carnuntum.

Als ich im November 2011 in einer kleinen Kunstgalerie in Wien-Ottakring die Weine von Michael Auer erstmals verkostete, war ich erstaunt: Er war damals ein noch kaum bekannter Winzer aus dem Weinbaugebiet Carnuntum. Die von ihm betreuten Weinernten in Höflein bei Bruck an der Leitha konnte man damals noch an einer Hand abzählen... weiter




20150320lugeck - © Luiza Puiu

Weinjournal

Wirtshaus mit Weingespür11

  • Das neue Lokal der Familie Figlmüller im Regensburger Hof am Lugeck verfügt über die ungewöhnlichste Wirtshaus-Weinkarte der Bundeshauptstadt.

Nachdem ich nun schon etliche Male das neue Figlmüller-Wirtshaus am Lugeck frequentiert habe, kann ich berichten, dass der erste, sehr positive Eindruck bislang ein bleibender ist. Mit dem Regensburger Hof haben sich die Figlmüllers eine außerordentlich geschichtsträchtige Wiener Stätte ausgesucht. Man hat das Gefühl, dass eine Familie... weiter




Eine der Toplagen Wiens: der Maurer Berg. - © rös

Wiener Wein

Die Frage nach der Lage

  • Geht es nach Wiener Winzern, soll man sich künftig nicht mehr "einen Gemischten Satz" bestellen, sondern "einen Nußberg".

Wien. In Wien bestellt man sich einen Gemischten Satz, wenn man einen klassischen Wiener Weißwein trinken will. Immerhin macht diese Sorte bereits ein Viertel der Weißweinfläche in Wien aus und läuft damit dem - eigentlich klassischen niederösterreichischen - Grünen Veltliner bereits den Rang ab. Seit ein paar Jahren unterscheidet der Wiener auch... weiter




Alexander Zahel

"Die Herkunft muss die Marke sein"

  • Alexander Zahel spricht im Interview über die Vorteile einer Lagenklassifizierung nach französischem Vorbild.

"Wiener Zeitung": Warum wollen Sie eine Lagenklassifizierung nach französischem Vorbild? Alexander Zahel: Grundsätzlich haben wir in Österreich ein System, das auf Sorten setzt. Das heißt, bei uns liest der Konsument als Erstes Grüner Veltliner, Blaufränkisch, Blauer Zweigelt usw. und schaut erst danach, wo der Wein herkommt... weiter




Michaela Arl De Lima - © Daniela Hinteregger

Wiener Journal

Strahlende Leidenschaft3

  • Das "Wiener Journal" begibt sich in der Kolumne "Selbst & Ständig" regelmäßig auf Arbeitssuche und hört sich bei jungen Unternehmern um, die den Sprung in die Selbständigkeit gewagt haben. Heute: die Schmuckmacherin.

Michaela Arl de Lima. Ein Schelm, der denkt, Fräulein Arl aus Klagenfurt hätte Herrn de Lima aus Brasilien nur wegen der wunderschönen Klangfarbe im Namen geheiratet. Aber das ist eine andere Geschichte, ebenfalls eine glückliche, das gemeinsame Mädchen ist jetzt sechseinhalb Jahre alt. Ein Jahr nach der Geburt hörte die gelernte... weiter




Vivienne Westwood zeigt, wie sie sich die Hutmode vorstellt. - © REUTERS / Charles Platiau

Wiener Journal

Mehr als nur ein Accessoire

  • In dieser Saison kommt der Hut groß raus – Farben, Formen und Vielfalt werden kaum Grenzen gesetzt. Ein Überblick über die Trends der Kopfbedeckung.

Den Wettbewerb der Ausgefallenheit, würde es ihn denn geben unter den Modemachern, hätte wohl wieder einmal Vivienne Westwood gewonnen: Sie setzte den Models während ihrer Schau bei der Pariser Fashion Week nicht einfach nur einen Hut, eine Mütze oder Kappe auf. Nein, bei der britischen Modedesignerin balancierte ein Mannequin einen riesigen... weiter




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