• vom 04.05.2012, 13:00 Uhr

Kulinarik

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Bier im Visier

Eine (Radler-)Box voll "Braucultur"!


Von Martina Bauer

  • Die "CULTURBrauer" haben sich der "BrauCULTUR" verschrieben und diese lebt nicht zuletzt von immer neuen Ideen, die am heimischen Biermarkt für Furore sorgen. Der letzte Schrei, mit dem man sich auf den nahenden Sommer einstimmen kann, ist die außergewöhnliche Radlerbox, die innen hält, was sie mit ihrer Farbenpracht außen verspricht: eine Menge Zischfrische für die heiße Jahreszeit!

Die "CULTURBrauer" mit der neuen Radlerbox - © CULTURBrauer / Max Pataly-Fejes

Die "CULTURBrauer" mit der neuen Radlerbox © CULTURBrauer / Max Pataly-Fejes

Unter dem Titel CulturBrauer haben sich neun mittelständische, regional stark verankerte österreichische Privatbrauereien zusammengeschlossen, die sich allesamt durch Kreativität und Experimentierfreudigkeit auszeichnen. Mit dabei: Brauerei Schloss Eggenberg (Oberösterreich), Braucommune in Freistadt (Oberösterreich), Brauerei Hirt (Kärnten), Mohrenbrauerei (Vorarlberg), Brauerei Murau (Steiermark), Bierbrauerei Schrems (Niederösterreich), Trumer Privatbrauerei (Salzburg), Zillertal Bier (Tirol) und die Privatbrauerei Zwettl (Niederösterreich).

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Dieser bierige Zusammenschluss der Privatbrauereien verfolgt ein großes Ziel: die Biervielfalt unseres Landes aufzuzeigen und gegen die fortschreitende Globalisierung und internationale Nivellierung der Braukunst vorzugehen. Drei "Genuss-Pakete" frei nach dem Motto "Bier abseits der Industrie- und Massengeschmacks" haben die CulturBrauer bereits realisiert. Mit dem vierten Streich haben sie nun die Radler-Box auf den Markt gebracht. Und diese Box hat es wirklich in sich. Sie ist ein geschmackliches Bollwerk an einer Mischung von köstlichen Bieren und unterschiedlichsten Früchten. Einfach genau das Richtige für jedes Grillfest, Badenachmittage, laue Abende auf der Terrasse oder für heiße Partys. Nicht zu viel Alkohol und fruchtig erfrischend - so lieben die Österreicher ihre Radler, die sich vom zischenden Durstlöscher zum absoluten Lifestyle-Getränk gemausert haben.

Kein Wunder, ist der Radler doch nicht nur für Menschen mit feinen Geschmacksnerven ein spannendes Getränk. Vor allem dann, wenn er hochwertige Grundzutaten enthält und diese noch dazu kreativ gemischt werden. Also ganz so wie die Radler in der Radler-Box der CulturBrauer.

In dieser finden sich: Schloss Eggenberg Radler Naturtrüb Zitrone-Limette-Holunder, Freistädter Zwickl-Radler Zitrone, Hirter Kräuterradler, Mohren Grapefruit Radler, Murauer preisel&bier, Schremser Naturparkradler naturtrüb Zitrone, Trumer Sigl’s Radler Zitrone, Zillertal Radler naturtrüb - bio und Zwettler Zwetschken Radler. Frei nach dem Motto is’ eh Powidl kann mit dieser Box natürlich auch eine unterhaltsame Radler-Verkostung durchgeführt werden. Damit ist bei der Grillparty nicht nur Genuss sondern auch jede Menge Spaß garantiert.

"Die Nase bemerkt einen intensiven, fruchtigen Geruch nach Grapefruit und Blutorange. Im Trunk mischen sich feinherbe Grapefruitnuancen harmonisch mit leicht süßlichen Noten. Der Abgang ist zartbitter und angenehm anhaltend" - diese Beschreibung gehört zu einem der neun Radler in der bunten Box. Aromenvielfalt und anregende Geschmacksnuancen sind nicht mehr länger nur dem Wein vorbehalten.

Der Radler ist also nicht nur ein Getränk für Sportler, sondern auch für Genießer und ganz sicher ist er keine Erfindung eines Radfahrers. Bereits im 19. Jahrhundert wurde er unter der Bezeichnung "Shandy" von britischen Truppen als bierhaltiges Erfrischungsgetränk mit Limettengeschmack kreiert. Auf Limetten reduzieren sich die Radler von heute schon lange nicht mehr und so bunt die Radler-Box, so bunt ist ihre Geschmacksbandbreite, in die man bereits im Frühling eintauchen können. Seit Ende April ist die Box für 9,80 Euro im Handel erhältlich. Ein ziemlich amikaler Preis, weshalb die erfrischenden Getränke gleich noch viel besser schmecken!

Artikel erschienen am 4. Mai 2012 in: "Wiener Zeitung", Beilage "Wiener Journal", S. 36-37




Schlagwörter

Wiener Journal, Bier, Getränke

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-03 12:23:03
Letzte Änderung am 2012-05-03 15:58:49


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