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Aufgefallen

Omega in neuem Glanz


Von Christina Mondolfo

Der neue Omega Flagshipstore.

Der neue Omega Flagshipstore.© Christian Houdek / Omega / Christian HOUDEK Der neue Omega Flagshipstore.© Christian Houdek / Omega / Christian HOUDEK

Die Schweizer Luxusuhrenmarke Omega eröffnete kürzlich im ersten Wiener Gemeindebezirk ihren ersten Flagship-Store in Österreich. Neben der großzügigen Verkaufsfläche für die Uhren der Kollektionen Constellation, Seamaster, Speedmaster und De Ville und die Fine Jewellery Schmuck-Kollektionen bietet der Store auch eine permanente Sonderausstellung mit Exponaten aus dem Omega Museum Biel. Zu den Highlights in Wien gehören eine Art Nouveau Taschenuhr Silber und Email aus dem Jahr 1899, die erste Seamaster Automatik aus dem Jahr 1948, die Speedmaster Broad Arrow aus 1957, die erste antimagnetische Railmster aus dem Jahr 1957, die Omega Olympic MG 1555 Split Second Timer, die bei den Olympischen Spielen 1948 in London eingesetzt wurde, Adrien’s Brandt Auto-Uhr aus dem Jahr 1928 und die Omega Kaliber 19‘‘ aus dem Jahr 1894.

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Seit der Gründung des Unternehmens im Jahr 1848 durch Louis Brandt (1903 wurde der frühere Firmennamen "Louis

Brandt" auf Omega umbenannt) hat Omega die Höhepunkte in der Geschichte der Uhrmacherkunst geprägt: 1892 kam als Weltpremiere die Armbanduhr mit Minuten-Repetierwerk. 1894 wurde das Unternehmen mit der Erfindung des Mechanismus einer 19-linigen Taschenuhr (43 mm Durchmesser) zum wichtigsten schweizerischen Uhrenfabrikanten. Es folgten die in 18 Karat Gold gefertigte Taschenuhr "Griechischer Tempel", ein Unikat, das 1900 den Grand-Prix der Weltausstellung in Paris gewann, die Militäruhren, die bei den englischen und den amerikanischen Streitkräften während der zwei Weltkriege im Einsatz waren, die Bordchronometer, die mit ihrer Genauigkeit 1933 und 1936 am Observatorium von Kew Teddington (England) Weltrekorde erzielten, der Olympia-Chronograph, den Omega 1932 zur Zeitnahme bei den Olympischen Spielen von Los Angeles einsetzte, die "Marine", eine der weltweit ersten Taucheruhren (1932), der Armband-Chronograph Omega Chro 28.9 mm, den Amelia Earhart beim Versuch, die Welt zu umfliegen, trug, die Seamaster 120m, die der französische Taucher Jacques Mayol in einer Tiefe von 101 Meter während seines Weltrekords im Freitauchen testete, die Seamaster Professional Diver aus dem Jahr 1993 als erster mechanischer Taucherchronograph für eine Tiefe von 300 Meter, die erste Armbanduhr mit Zentral-Tourbillon aus dem Jahr 1994, und die Lancierung der Co-Axial Hemmung im Jahr 1999. Alle Uhren im Omega Museum Biel und in Wien wurden seit 1848 gesammelt, einige spezielle Omega Uhren wurden allerdings für das Museum bei Versteigerungen erworben. Dazu gehört etwa die Omega Armbanduhr von John F. Kennedy (aus der Robert White Collection), die heute im Omega Museum in Biel ausgestellt ist.

Omega Flagship Store

Stock-im-Eisen-Platz 3, 1010 Wien

www.omegawatches.com/de

Artikel erschienen am 15. Juni 2012 in: "Wiener Zeitung", Beilage "Wiener Journal", S. 18-19



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Dokument erstellt am 2012-06-15 21:29:05


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