• vom 21.07.2012, 08:00 Uhr

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Egal ob bunt bedruckt oder einfärbig, das rechteckige Stück Stoff ist schnell zur Hand und um den Körper gewickel

Der Vielseitige


Von Christina Mondolfo

  • Kleid, Rock oder Turban - der Pareo ist alles in einem. Und überrascht mit immer neuen Tragevarianten.

Die Tragevarianten: TOGA STYLE: Der Pareo wird nur über einer Schulter fest geknotet und als Kleid locker fließend getragen - sexy Einblicke garantiert. DIVA STYLE: Der Pareo wird als überkreuztes Neckholderkleid geknotet und lässt so auch die Bademode sexy hervorblitzen. SEXY STYLE: Der Pareo wird auf die Hälfte gefaltet und an der Hüfte als kurzer Minirock geknotet. TRENDY STYLE: Der Pareo wird knapp über der Brust zu einem kurzen Kleid geknotet. Ein zweiter seitlicher Knoten an der Hüfte macht das Styling als Kurz-Dress komplett. CASUAL STYLE: Der Pareo wird knapp über der Brust zweimal zu einem kurzen Kleid geknotet. - © Skiny

Die Tragevarianten: TOGA STYLE: Der Pareo wird nur über einer Schulter fest geknotet und als Kleid locker fließend getragen - sexy Einblicke garantiert. DIVA STYLE: Der Pareo wird als überkreuztes Neckholderkleid geknotet und lässt so auch die Bademode sexy hervorblitzen. SEXY STYLE: Der Pareo wird auf die Hälfte gefaltet und an der Hüfte als kurzer Minirock geknotet. TRENDY STYLE: Der Pareo wird knapp über der Brust zu einem kurzen Kleid geknotet. Ein zweiter seitlicher Knoten an der Hüfte macht das Styling als Kurz-Dress komplett. CASUAL STYLE: Der Pareo wird knapp über der Brust zweimal zu einem kurzen Kleid geknotet. © Skiny

Er ist das traditionelle Kleidungsstück der Bewohner Tahitis und der Cook Inseln, aber auch auf Hawaii oder den Fidji-Inseln ist der Pareo heimisch. Und seit den 1950er Jahren sogar in unseren Breitengraden, weiß Barbara Klus, Chefdesignerin des österreichischen Wäscheherstellers Skiny. "Den großen Durchbruch hat der Pareo dann in den 1980er Jahren geschafft und ist seither zum Multifunktionsteil geworden", erklärt sie im Gespräch mit dem "Wiener Journal".

Egal ob bunt bedruckt oder einfärbig, das rechteckige Stück Stoff ist schnell zur Hand und um den Körper gewickelt, wenn es darum geht, sich besser vor der Sonne zu schützen, von der Strandbar ein kühles Getränk zu holen oder für einen Bummel entlang der Promenade.

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Doch während er von den "Erfindern" meist als Kleid, Rock oder - hauptsächlich von Männern - als "Short" getragen wird, kann man hierzulande verschiedenste Wickeltechniken und Tragevarianten finden. "Sogar als Turban kommt der Pareo mittlerweile zum Einsatz - und es sieht toll aus", weiß Klus. "Außerdem kann man mit diesem einfachen Stück Stoff wunderbar Problemzonen kaschieren, egal ob man in der Therme oder am Meer unterwegs ist."

Ob man sich nun für einen Pareo mit Blumendruck oder einen schlichten einfärbigen entscheidet, hängt auch vom Bikini oder Badeanzug ab: "Ist das Badekostüm einfärbig, peppt man es mit einem gemusterten Pareo auf, ist der Bikini oder Badeanzug gemustert, greift man besser zu einem einfärbigen Pareo. Aber ich habe auch schon junge Mädchen gesehen, bei denen beides wild gemustert war - und es sah auch gut aus!"


© Skiny © Skiny

Grundsätzlich passt der Pareo zu jeder Gelegenheit, sogar als Partydress mit Highheels und auffälligem Schmuck hat er seine Vielfältigkeit schon bewiesen. "In Ländern, in denen das Zeigen von Haut aber grundsätzlich verpönt ist, sollte man lieber zu einer langen Hose und einem langärmeligen Shirt greifen, wenn man den Strandbereich verlässt", betont Klus.

Was die Wickeltechnik angeht, gibt es unglaublich viele Varianten, die hier abgebildeten sind die bekanntesten. Denn schließlich geht auch der Pareo mit der Mode und folgt Trends: "Derzeit tragen ihn viele Frauen auch mit einem Gürtel oder einer Brosche und angepasst an die Bandeau-Bikinis oder Badeanzüge wird auch der Pareo einfach über der Brust geknotet.

Aber letztendlich sind die individuellen Vorlieben entscheidend, wie und wo man seinen Pareo trägt", schmunzelt Klus. Dass er aber mittlerweile zum unverzichtbaren Begleiter der Frauen geworden ist, ist unbestreitbar...

Artikel erschienen am 20. Juli 2012 in "Wiener Zeitung", Beilage "Wiener Journal", S. 14-15




Schlagwörter

Fashion, Wiener Journal, Mode

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-07-19 11:47:05
Letzte Änderung am 2012-07-19 15:16:09


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