Stilechte Unikate entstehen an der Werkbank eines Goldschmieds. Im Fall des seit 1963 bestehenden Familienunternehmens Ole Lynggaard genauer gesagt in den Händen von etwa 40 Schmuckmachern. In einer alten Autowerkstatt in einem Vorort Kopenhagens, in Hellerup, formt, schleift, biegt und adjustiert jeder einzelne von ihnen an seiner Werkbank immer an je einem Schmuckstück. Für die winzig kleinen Einzelteile werden Gelb-, Rot-, Weißgold und Silber gleichermaßen und gerne auch miteinander verarbeitet. Die "Sweet Drops"-Kollektion ist in der Produktion besonders kleingliedrig. Grauer Mondstein, blauer Topaz, geschliffener, schwarzer Onyx oder violetter Amethyst in Tropfenform werden mit Mini-Diamanten kombiniert und mit einer Edelmetall-Verästelung, die als Öse dient, in feine Satin- und Lederarmbänder eingehängt.
"Es hat einige Weile gedauert und mehrere Anläufe gebraucht, bis wir einen Fabrikanten ausfindig gemacht hatten, der das feine Handschuhleder der Armbänder so verarbeiten konnte, wie wir es wollten", erzählt Charlotte Lynggaard, die Tochter von Ole. Kleinste Details geben den Ausschlag, dass aus scheinbar banalen Alltagsmaterialien luxuriöse Preziosen entstehen. Seit 1992 bilden die gelernten Goldschmiede Charlotte und ihr Vater das Kreativteam der Marke. Ihr Aktionsradius konzentriert sich auf das (Weiter-)Entwickeln von bestehenden und neuen Designs. Er ist überlegt in seinem Schaffensansatz, wobei Ideen schon einmal mehrere Jahre ausgebrütet und feingeschliffen werden, ehe es eine Produktion gibt. Sie achtet darauf, dass alle Entwürfe die das Haus Lynggaard auszeichnende Handschrift erhalten, welche sich in den Zeichnungen beider wiederfindet. Unverkennbar ist der Mix aus elegant, robust und sexy mit einer Prise "RocknRoll", von dem sich Frauen angezogen fühlen - durchdacht die Entwürfe, wobei klassische Elemente aus der Natur zumeist Pate stehen.
Die jüngste Kreation aus der Feder von Charlotte heißt Lotus. Inspiriert von der mystischen Pflanze wird jeder einzelne Ring als Unikat individuell aus handverlesenem rosafarbenen Calcedon, grünem Aquamarin oder hellgelbem Bernstein mit Brillianten und einer Kombination aus verschiedenen Goldlegierungen zusammengestellt. Der stolze Preis von mehreren tausend Euro ist als Investition fürs Leben und darüber hinaus für nachfolgende Generationen zu sehen. Die zeitlose Note von Ole Lynggaard, dessen Designs aus den 60er Jahren nach wie vor auf Magazin-Covern von Australien bis Stockholm und in Modestrecken renommierter Titel zu sehen sind, ist massgeblich am bestehenden und wachsenden Erfolg des dänischen Familienbetriebes beteiligt. Dabei liegen die Wurzeln der Inspirationsquellen nebst Handwerkskunst und Präzisionsarbeit in klassisch exotischen Gefilden, wie Ole bemerkt: "Die Seidenbänder, mit denen die Sweet-Drops-Anhänger um den Hals getragen werden, meine Skizzen und Zeichnungen oder auch die Dekorationen im Geschäft sind von Reisen nach Japan und weiteren Teilen Asiens inspiriert."

Graz – Gerade erst feierte der Versandservice OTTO in Österreich sein 20-jähriges Jubiläum. Seit 1992 agiert der weltweit führende...weiter