• vom 01.06.2012, 06:30 Uhr

Wein

Update: 11.03.2013, 17:35 Uhr
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Werfrings Weinjournal

"Mehr Blaufränkisch geht nicht"


Von Johann Werfring

  • Die mittelburgenländischen Vitikult-Winzer werden auf der VieVinum ihre neuen V-MAX-Weine aus der Taufe heben.

 - © Martina Lex

© Martina Lex

Die von morgen, Samstag, bis Montag in der Wiener Hofburg stattfindende Weinmesse VieVinum bietet dem österreichischen Wein eine einzigartige Bühne. Neben tausenden Weinbegeisterten werden sich auch zahlreiche Weinfachleute aus nah und fern über das Potenzial und den gegenwärtigen Entwicklungsstand des Weinlandes Österreich informieren. Nicht wenige Winzer und Winzervereinigungen nützen diese Gelegenheit, um Neuerungen vorzustellen.

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Schon im Vorfeld der VieVinum hat die mittelburgenländische Winzervereinigung Vitikult im Rahmen eines Pressgesprächs über eine neue gemeinsame Weinlinie informiert. Davon später mehr. Bei den Vitikult-Winzern handelt es sich um acht Erzeuger aus Deutschkreutz, Lutzmannsburg und Neckenmarkt (hier wird freilich nur alphabetisch gereiht). Den meisten von ihnen kommt das Verdienst zu, dass sie seit den 1990er Jahren wesentlich zum Rotweinboom in Österreich beigetragen haben.

Das Deutschkreutzer Weingut Gager und seine Premiumcuvée "Quattro" sind in der weinbegeisterten Szene landesweit ein Begriff, ebenso das Deutschkreutzer Weingut Silvia Heinrich und dessen Cuvée "terra o". Das Weingut Kirnbauer, dessen Deutschkreutzer Betriebsstätte seit geraumer Zeit als "Château Kirnbauer" firmiert, ist bereits ein Markenbegriff des Blaufränkischlandes, und der Seniorchef gilt als burgenländisches Original. Das Weingut Josef und Maria Reumann ist für seine Cuvée Phönix bekannt und das Weingut Josef Igler hat sich mit der Cuvée Maximus einen Namen gemacht. Freilich hat neben all diesen Exklusivcuvées in jedem einzelnen Deutschkreutzer Betrieb auch der angestammte Blaufränkische in unterschiedlichen Ausbaustufen seinen Stellenwert.

Vitikult-Obmann Stefan Lang.

Vitikult-Obmann Stefan Lang.© Martina Lex Vitikult-Obmann Stefan Lang.© Martina Lex

Aus dem beschaulichen Ort Neckenmarkt stammt der Obmann der Vitikult-Gruppe Stefan Lang, der weingeschichtlich ebenfalls zu den Beförderern des österreichischen Rotweinbooms gezählt werden darf. Er hat immer vorrangig auf Blaufränkisch gesetzt, daneben gibt es mit "Excelsior" auch eine Premiumcuvée. Das Neckenmarkter Weingut Juliana Wieder (Betriebsführer ist heute Georg Wieder) hat schon in den 1990er Jahren zahlreiche Stammkunden mit Bestpreis-Blaufränkischen erfreut. Die von Wieder bewirtschaftete Riede Bodigraben zählt zu den besten Blaufränkischlagen Österreichs.

Als jüngstes Mitglied ist schließlich das Lutzmannsburger Weingut Prickler zu der seit 2004 bestehenden Vitikultgruppe hinzugestoßen. Die Weingärten von Lutzmannsburg haben historisch immer schon zu den vorzüglichen Lagen des Mittelburgenlandes gehört. Indes ist Prickler einer der wenigen Lutzmannsburger Winzer, die es mit ihren Weinen zu überregionaler Bekanntheit gebracht haben.



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Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-05-28 18:32:08
Letzte Änderung am 2013-03-11 17:35:41


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