• vom 28.10.2016, 15:57 Uhr

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Update: 02.11.2016, 10:41 Uhr

Sachbuch

Krisen als Chancen für eine bessere Zukunft




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    (wt) Angesichts vielschichtiger Krisen und Probleme auf internationaler und nationaler Ebene, die sich mit Überschriften wie "Globalisierung", "ökologischen Fragen", "Arm und Reich" und "Flüchtlingskrisen", aber auch mit "Reformstillstand" und "Demokratieverdrossenheit" umschreiben lassen, sei es höchste Zeit, verantwortungsbewusst und vorausschauend zu handeln - und nicht wegzuschauen. Das Einende sei vor das Trennende zu stellen. Zwei ausgewiesene Kenner der politischen Landschaft, die langjährige ORF-Journalistin Trautl Brandstaller und der ehemalige ÖVP-Bundesobmann und Vizekanzler Erhard Busek, nehmen in ihrem als Streitschrift verfassten Buch Stellung zur gegenwärtigen Krisenstimmungen in Europa und speziell in Österreich.

    Es geht ihnen nicht darum, Weltuntergangsszenarien zu malen, aber die "Zeichen an der Wand" dürfen nicht übersehen werden. Offenkundig haben wir den Zeitpunkt, das "eigene Haus zu renovieren", ungenutzt gelassen, nämlich beim EU-Beitritt Österreichs 1995. Seither haben wir uns weltweit andere "Zeichen an der Wand" eingehandelt, wie etwa den schleichenden Beginn eines "Dritten Weltkrieges" in Form von hybrider zivil-militärischer Kriegsführung wie in der Ostukraine. Die anhaltende Flüchtlingskrise stellt die EU als solche auf den Prüfstand. Die Demokratie scheint einen Teil ihrer Kraft verloren zu haben. Was es nun braucht, ist eine umfassende Reformarbeit nach innen wie außen - eine Art "neue demokratische Sinnstiftung" für unser Land inmitten Europas. Krisen sind Chancen für eine bessere Zukunft, die wir ergreifen müssen, so das Credo der Autoren.


    SACHBUCH

    Republik im Umbruch

    Trautl Brandstaller/Erhard Busek K&S 2016, 208 Seiten, 22 Euro




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2016-10-28 16:02:07
    Letzte nderung am 2016-11-02 10:41:05



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