• vom 05.08.2008, 12:36 Uhr

Literatur


Neocons im Original

Geissbühler, Simon (Hg.): Der amerikanische Neokonservatismus und die Außenpolitik der USA




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(leg) Sie gelten als verschworener Machtzirkel, der den Marionetten-Präsidenten Bush am Gängelband durch die Weltgeschichte und in zwei Kriege führte: Die amerikanischen Neokonservativen. Nunmehr liegt eine Publikation vor, die den Anspruch erhebt, "eine seriöse und fundierte Diskussion" über das Phänomen Neokonservatismus abseits faktenfreier Verschwörungstheorien anzustoßen: Der von Schweizer Simon Geissbühler herausgegebene Sammelband "Der amerikanische Neokonservatismus und die Außenpolitik der USA" lässt in vier Originalbeiträgen und einem Interview prominente Neokonservative zu Wort kommen, ehe im zweiten Teil des Buches fünf deutschsprachige Wissenschaftler ihre Sicht dieser Denkschule darlegen. Trotz unterschiedlicher Zugänge und Schlussfolgerungen der Analytiker - eine Stärke des Buches - entsteht doch ein Bild der Neokonservativen als einer eher losen Gruppe politischer Moralisten sehr amerikanischen Zuschnitts, deren Rezepte nach 9/11 gefragt waren. Und nach wie vor sind: John McCain wäre in der Sicht eines Autors als Präsident "hervorragend".


Simon Geissbühler (Hg.): Der amerikanische Neokonservatismus und die Außenpolitik der USA. Lit-Verlag, 216 Seiten, 24,90 Euro.



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Dokument erstellt am 2008-08-05 12:36:19
Letzte Änderung am 2008-08-05 12:36:00



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