• vom 27.06.2008, 14:45 Uhr

Literatur

Update: 27.06.2008, 15:23 Uhr
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Anstößiges

Topor, Roland: Tragikomödien


Von David Axmann

Roland Topor (1938-1997), französischer Schriftsteller und Zeichner jüdisch-polnischer Herkunft, wollte (wie Arnon Grünberg in seinem informativen Vorwort sagt) im Grunde immer nur "Anstoß erregen und Anstoß nehmen" . Und zwar, indem er über die "beklemmende Abhängigkeit zwischen Individuum und dem andern" schrieb und zeichnete.

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Einem größeren Leserkreis bekannt geworden durch die "Memoiren eines alten Arschlochs", war Topor auf Kurz- und Sehrkurzgeschichten spezialisiert, die allesamt unter dem Zwang standen, anstößig und witzig zu sein. So entstanden tatsächliche etliche humorvoll-lakonische, ironisch-sarkastische Texte; doch leider auch manche, die zwanghaft komisch wirken.

Roland Topor: Tragikomödien. Hrsg. von Daniel Keel und Daniel Kampa. Mit einem Vorwort von Arnon Grünberg. Diogenes, Zürich 2008, 348 Seiten, 22,60 Euro.



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Dokument erstellt am 2008-06-27 14:45:40
Letzte Änderung am 2008-06-27 15:23:00


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