Sachbuch

Wie das Lachen zurückkehrte

  • Iris Fink / Hans Veigl: ". . . und Lachen hat seine Zeit" - Kleinkunst in Österreich 1945 bis 1970.

Heute schon gelacht? Spätestens, wenn Sie das neue Buch von Iris Fink und Hans Veigl in die Hand genommen haben, werden Sie es. Oder besser gesagt: den Wälzer. Denn die Leiterin des Österreichischen Kabarettarchivs und der freischaffende Schriftsteller erzählen auf 475 großformatigen Seiten die Geschichte der Kleinkunst in Österreich von 1945 bis... weiter





Erzählband

Bis es wehtut

  • Annett Krendlesberger: "Doch" - 19 nachdenkliche Kurzgeschichten über das Leben.

An den Rand gedrängte Außenseiter, zerstörte Existenzen, gebrochene Herzen, verletzte Gefühle - wer Annett Krendlesbergers neuen Erzählband "Doch" aufschlägt, sollte sich nicht unbedingt bereits in einer Depression befinden. Denn die Chance, in selbige noch weiter hinuntergezogen zu werden, ist nicht gerade gering... weiter




Roman

Verjährter Mord

  • Leena Parkkinen: "Die alte Dame, die ihren Hut nahm und untertauchte" - eine skandinavische Erzählung in Rückblicken.

Karen hat ihr Leben ausgelebt. Der Krebs zerfrisst sie, und sie will bloß noch in Würde sterben, ohne ihre Familie. Doch da gerät sie in einen Tankstellenüberfall und hat plötzlich die junge, schwangere Räuberin auf dem Beifahrersitz. Bald sind die beiden Frauen gemeinsam unterwegs und erzählten einander ihre Lebensgeschichten... weiter




Thriller

Undercover-Islamist

  • Kathrin Lange: "Ohne Ausweg" - die brutal-realitätsnahe Serie um Spezialermittler Faris Iskander geht weiter.

Faris Iskander geht als Undercover-Ermittler ins Gefängnis. Dort soll er nämlich – dank gefälschter Vita als Islamist – einen Terrorpaten aushorchen, um einen erwarteten Anschlag in Berlin zu verhindern. Was er dabei nicht weiß: Seine psychologische Betreuerin spielt ein doppeltes Spiel... weiter




Literatur

Fatales Licht im Dunkel1

  • Sonja Harter überrascht mit ihrem aufklärerischen Romandebüt "Weißblende".

"Weißblende" bezeichnet die lose Verknüpfung verschiedener Szenen im Fernsehen, um zu zeigen, dass etwas Zeit vergangen ist. Wie viel Zeit ist wohl vergangen, seitdem Matilda die Schule verlassen hat? Matilda steht im Zentrum des Romandebüts "Weißblende" der Grazer Lyrikerin Sonja Harter. Matildas Erwachsenwerden ist in enger Ich-Perspektive... weiter




Literatur

Korrigierte Erinnerung4

  • Julian Schuttings hochpoetischer Band "Zersplittertes Erinnern".

Ein Mostviertler Tierarzt- und Jägerkind, linkshändisch, aufgeweckt und von überbordender Fantasie, wächst in dunkler Zeit - im Zweiten Weltkrieg - heran: Julian Schutting. Durch das heimatliche Amstetten ziehen Kolonnen von "Bessarabiern" aus Rumänien; im Volksempfänger künden die Fanfaren aus Liszt’s "Les Préludes" von Wehrmachtssiegen; die... weiter




Großer Seeleninspizient: Friedrich Ani. - © Wikimedia/Creative Commons

Literatur

Das Werk der Rache1

  • Der deutsche Schriftsteller Friedrich Ani erzählt eine Missbrauchsgeschichte aus der Sicht eines Täters, der früher selbst Opfer war.

In einer Rezension des Romans "Der namenlose Tag" war in dieser Zeitung (2. Jänner 2016) zu lesen: "Der Schriftsteller Friedrich Ani (Jg. 1959) ist ein Krimiautor von Format; er hat zahlreiche Bücher geschrieben, und eigentlich tut man ihm unrecht, wenn man ihn auf das beliebte, noch immer expandierende Genre des Kriminalromans reduziert (. . ... weiter




Literatur

Stille Flucht

  • Eine faszinierend originelle irische Geschichte von Sara Baume.

Kann ein Roman über einen einsamen, armen Mann und seinen einäugigen Hund aus dem Tierheim, die sich in deprimierenderen Gegenden Irlands aufhalten, tröstlich, sogar beglückend sein? Sara Baume ist dieses Kunststück mit ihrem Debüt "Die kleinsten, stillsten Dinge" gelungen. Voller Zuneigung und Ruhe beschreibt sie das karge Leben zweier Versehrter... weiter




Große Stimme Russlands: Olga Slawnikowa. - © privat/Verlag

Literatur

Zerrbild des Kapitalismus3

  • Die russische Schriftstellerin Olga Slawnikowa entwirft in ihrem preisgekrönten, dystopischen Roman "2017" eine Welt jenseits humanistischer Ideale.

Mann trifft Frau. Affäre folgt. Das ist nichts Neues. Selbst die Tatsache, dass sich diese Begegnung in stürmischen Zeiten (dem Aufflammen einer Revolution während der 100-Jahr-Feier zur ursprünglichen Revolution) ereignet, verdiente kaum das Prädikat "genre-defying". Olga Slawnikowas Roman "2017" trägt dieses aber zurecht... weiter




Hat ein Faible für gescheiterte Typen: Michael Krüger. - © Arno Burgi/dpa/picturedesk.com

Literatur

Verblendung und Gier1

  • Das Groteske ist für den deutschen Autor Michael Krüger gerade schräg genug, um der Gesellschaft einen Zerrspiegel vorzuhalten.

Es ist ein namenloser Ich-Erzähler, den der deutsche Autor Michael Krüger in seinem neuen Roman "Das Irrenhaus" in eine groteske Welt entlässt, um an ihr zu scheitern. Durch einen Zufall erbt der Protagonist, ein Zeitungsarchivar, ein Mietshaus. Er kündigt seinen Job, bezieht eine Wohnung in seinem Haus und beschließt... weiter




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