• vom 08.07.2011, 14:10 Uhr

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Update: 21.11.2011, 15:47 Uhr

Rezension

Hamilton, Hugo: Der irische Freund




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Von Jeannette Villachica

  • Serbe in Dublin

Für Hugo Hamilton, der mit einem national gesinnten irischen Vater und einer deutschen Mutter im Irland der 1950er und 1960er Jahre aufwuchs, als Kind Lederhose zum irischen Strickpulli trug und von anderen Kindern als "Nazi" beschimpft wurde, ist nationale Identität und Zugehörigkeit ein großes Thema.


In seinem neuen Roman, "Der irische Freund", will der Serbe Vid seine Vergangenheit hinter sich lassen und sich in Irland voll integrieren. Als er in einem Dubliner Pub Kevin kennen lernt, der ihn sogleich in seinen Familien- und Freundeskreis einführt, glaubt Vid sich zunächst in Irland angekommen. Doch bald merkt er, dass Freundschaft überall etwas anderes bedeutet, und dass jedes Volk seine eigenen Traumata hat. Vid gerät in einen Strudel aus Freude, Missverständnissen, enttäuschten Hoffnungen, Verrat und Gewalt. Ein fesselnder Roman über Auswanderung, Heimat, Familie und Freundschaft. Und über das Glück und die harten Seiten des Lebens im heutigen Irland.

Hugo Hamilton: Der irische Freund. Roman. Aus dem Englischen von Henning Ahrens. Luchterhand. Literaturverlag, München 2011, 286 Seiten, 20,60 Euro.




Schlagwörter

Rezension, Extra

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2011-07-08 14:17:01
Letzte Änderung am 2011-11-21 15:47:58



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