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Umdenken - rasch!

Westland, Daniel: Schwarze Schwäne




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Von Mathias Ziegler


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Die Welt wird am 21. Dezember 2012 untergehen. So will es die katastrophenheischende Interpretation des Maya-Kalenders. Doch in Wirklichkeit haben wir noch 52 Jahre Zeit, nämlich bis zum Jahr 2064. Das sagt Daniel Westlands Heldin in "Schwarze Schwäne". Die sterbenskranke Jennifer findet nämlich eine Art Todesformel heraus, laut der - unter Berücksichtigung sämtlicher Risikofaktoren von Religionskriegen bis Umweltzerstörung - sich die Menschheit binnen kurzem selbst vernichten wird. Es sei denn, wir denken noch rechtzeitig um und führen einige wesentliche Korrekturen durch. Weil es diese Todesformel hoffentlich nicht wirklich gibt und das ganze kein trockenes Sachbuch werden sollte, hat Westland einen rasanten Thriller geschrieben, in dem eine Zweiundzwanzigjährige und ihr schwuler Zwillingsbruder die Welt retten. Vielleicht ein bisschen flapsig, aber sehr spannend. Und, noch wichtiger: mit einer tieferen Botschaft, die noch lange nach der Lektüre in den Eingeweiden nagt.


Daniel Westland: Schwarze Schwäne; script5; 13,40 Euro

Artikel erschienen am 16. März 2012 in: "Wiener Zeitung", Beilage "Wiener Journal", S. 46



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Dokument erstellt am 2012-03-14 16:32:11



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