
Die Beziehung zwischen Kindern und Tieren ist wohl immer eine besondere, so auch im Fall von Max und Charlotte. Charlotte ist ein junger Hund, den Max von seinem Großvater bekommen hat. Dass der Welpe aussieht wie ein Stinktier und einen Namen trägt, der auch für eine Zwiebel oder einen Hut verwendet wird, stört Max überhaupt nicht. Und dass Frau Vogelweide ständig etwas an dem Vierbeiner herumzunörgeln hat, stärkt seine Liebe zu seinem Hund nur umso mehr. Als er Charlotte aus einer gefährlichen Situation rettet, muss sogar Frau Vogelweide klein beigeben... Die kurze, prägnante Geschichte wird begleitet von ungewöhnlich zauberhaften und beeindruckenden Bildern, die man sich immer wieder ansehen möchte. Und wenn man keine Lust zum Vorlesen hat, dann erledigt das Erich Schleyer auf der beiliegenden Audio-CD, die noch dazu eine Melodie enthält, die eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt. Ein wunderbares Buch!
Ginette Anfousse/Marisol Sarrazin: Eine Melodie für Charlotte. edition-o, 17,95 Euro
Artikel erschienen am 6. April 2012 in: "Wiener Zeitung", Beilage "Wiener Journal", S. 46
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