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Update: 10.04.2012, 18:05 Uhr
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Sachbuch

Kissinger, Henry et al: Wird China das 21. Jahrhundert beherrschen?


Von Wolfgang Taus

Der Wiederaufstieg des uralten Reichs der Mitte mit heute rund 1,3 Milliarden Menschen ist spätestens seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts eingeleitet worden und nunmehr unübersehbar. Wird China eine Vormachtstellung in der Welt erlangen?

Information

Sachbuch
Wird China das 21. Jahrhundert beherrschen?
Henry Kissinger, Fareed Zakaria, Niall Ferguson, David Daokui Li
Pantheon, 109 Seiten, 10,30 Euro

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Eine hochkarätige Debatte dazu ist in diesem Buch abgedruckt. Der britische Historiker Niall Ferguson und David Daokui Li, Direktor des Zentrums für Außenwirtschaft an der Tsinghua-Universität in Peking, beantworten die Frage mit "Ja". China werde das 21. Jahrhundert beherrschen. Mit internationalen Währungsreserven in Höhe von mehr als 3 Billionen US-Dollar und Vermögenswerten von 200 Millionen US-Dollar sei China inzwischen weltweit der Investor schlechthin. Doch habe China in seiner wiederentdeckten konfuzianischen Tradition nicht die Absicht, die Welt zu beherrschen. China strebe nach einer harmonischen Welt.

Skeptisch bleiben der frühere US-Außenminister Henry Kissinger und der indisch-stämmige US-Politologe Fareed Zakaria. Für beide werde China künftig mit gewaltigen innenpolitischen Problemen konfrontiert und habe verstärkt mit seiner unmittelbaren Umgebung zu tun. Es gehe nicht in erster Linie um Eindämmungspolitik, sondern um Kooperation mit China als "global player" in einer multipolar gewordenen Welt. Prädikat lesenswert.




Schlagwörter

Sachbuch, China

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-10 17:38:01
Letzte Änderung am 2012-04-10 18:05:10


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