Der Wiederaufstieg des uralten Reichs der Mitte mit heute rund 1,3 Milliarden Menschen ist spätestens seit den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts eingeleitet worden und nunmehr unübersehbar. Wird China eine Vormachtstellung in der Welt erlangen?
Eine hochkarätige Debatte dazu ist in diesem Buch abgedruckt. Der britische Historiker Niall Ferguson und David Daokui Li, Direktor des Zentrums für Außenwirtschaft an der Tsinghua-Universität in Peking, beantworten die Frage mit "Ja". China werde das 21. Jahrhundert beherrschen. Mit internationalen Währungsreserven in Höhe von mehr als 3 Billionen US-Dollar und Vermögenswerten von 200 Millionen US-Dollar sei China inzwischen weltweit der Investor schlechthin. Doch habe China in seiner wiederentdeckten konfuzianischen Tradition nicht die Absicht, die Welt zu beherrschen. China strebe nach einer harmonischen Welt.
Skeptisch bleiben der frühere US-Außenminister Henry Kissinger und der indisch-stämmige US-Politologe Fareed Zakaria. Für beide werde China künftig mit gewaltigen innenpolitischen Problemen konfrontiert und habe verstärkt mit seiner unmittelbaren Umgebung zu tun. Es gehe nicht in erster Linie um Eindämmungspolitik, sondern um Kooperation mit China als "global player" in einer multipolar gewordenen Welt. Prädikat lesenswert.
Der Sprachenstreit zwischen Flamen und Wallonen in Belgien wird von Politikern jetzt auch auf Comics übertragen. Auf Veranlassung eines flämischen...
weiter
Berlin. Beim Gratis-Comic-Tag werden am Samstag (11. Mai) in Deutschland, Österreich und der Schweiz rund 300.000 kostenlose Hefte verteilt...
weiter