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Update: 20.04.2012, 16:19 Uhr
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Gastronomie-Lyrik

Frey / Wirthensohn (Hrsg.): Prost & Mahlzeit


Von Gerald Schmickl

"Am Nebentisch, zwischen Messer und Gabel, ertönt die Tastatur der Gespräche. Unentwegt ist das Zuhören, und niemand weiß, wieviel Gänge hat die Geschichte." So lauten die ersten Zeilen eines Gedichts von Jürgen Nendza. Die Herausgeber des Bandes "Prost & Mahlzeit" haben genau hingehört, was Dichter über ihre gastronomischen Eindrücke und Erlebnisse zu berichten haben, wenn sie diese in lyrische Form(en) gießen. "Was wäre die Literatur ohne Cafés, Kneipen und Gasthäuser?", fragen Frey & Wirthensohn - und zeigen anhand vieler Beispiele, was diesen Inspirationsorten an Klarem und Erhellendem zu verdanken ist. Es endet mit Robert Gernhardts Poem "Theke - Antitheke - Syntheke" und dessen Schlussstrophe: "rief nach Glas zehn Adorno: / ,Prost auch! Und nun von vorno!‘"

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M. Frey, A. Wirthensohn (Hrsg.): Prost & Mahlzeit. Gastronomische Gedichte. DTV, München 2012, 160 Seiten, 9,20 Euro.




Schlagwörter

Rezension, Extra, Literatur, Lyrik

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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2013
Dokument erstellt am 2012-04-20 15:41:02
Letzte Änderung am 2012-04-20 16:19:33


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