Seit einem Unfall ist die berühmte Fotografin Lucille Shalott an den Rollstuhl gefesselt. Um ihrem bisherigen Leben zu entfliehen, zieht sie mit ihrer Schwester Laura nach Ashby House, nur um dort sofort nach ihrer Ankunft spurlos zu verschwinden. Laura macht sich gemeinsam mit Butler Steerpike, der außergewöhnlich schön und unheimlich anders ist, auf die Suche nach ihr. Doch als sie den zweiten Stock untersuchen, scheinen sie dabei unfreundliche Geister zu wecken . . .
Ein bisschen Spuk, Vampire, Werwölfe und ein menschenfressendes Haus - das ist schräg. V. K. Ludewigs wilde Mischung aus Thriller, Gruselmär und Geistergeschichte ist zwar ganz unterhaltsam, aber doch ziemlich überdreht. Und die Anreicherung mit schlüpfrigen Szenen macht es auch nicht besser.
V. K. Ludewig: Ashby House; dtv; 10,30 Euro
Artikel erschienen am 4. Mai 2012 in: "Wiener Zeitung", Beilage "Wiener Journal", S. 46
Mitte der 50er Jahre war George Reeves ein Superstar. Jedes Kind kannte ihn, weil er zwischen 1952 und 1958 in 104 Folgen der TV-Serie "Superman -...
weiter
Morris, der Schöpfer von Lucky Luke, hat den Begriff der "neunten Kunst" für Comics geprägt. 1971 erreichte der französische Literaturwissenschaftler...
weiter