Als die beiden britischen Piloten Bryan und James 1944 über deutschem Territorium abgeschossen werden, retten sie sich in einen Lazarettzug, der sie direkt ins Alphabethaus, ein Krankenhaus für Geisteskranke in Freiburg, bringt. Von dort gelingt nur Bryan die Flucht, erst 30 Jahre später macht er sich auf die Suche nach James. Doch der gemeinsame Weg der beiden ist nur kurz . . .
Der Debütroman des dänischen Autors Jussi Adler-Olsen erweist sich als spannendes und eindringliches Kaleidoskop menschlicher Abgründe. Hat man einmal angefangen zu lesen, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen, trotz des Umfanges gibt es keine Durchhänger und Langeweile kommt auch nicht auf.
Jussi Adler Olsen: Das Alphabethaus; dtv; 16,40 Euro
Artikel erschienen am 4. Mai 2012 in: "Wiener Zeitung", Beilage "Wiener Journal", S. 46
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