
Als Frau Gans eines Tages auf Urlaub fährt, soll Erpel auf ihren Teich und die Tiere darin aufpassen. Zunächst ist Erpel geehrt, dann beginnt er Verbotstafeln aufzustellen: Keine Wettrennen! Tauchen verboten! Nicht spritzen! Nicht angeln! Schon bald verlassen alle Tiere den Teich und Erpel bleibt traurig und allein zurück. Da begreift er, dass er es übertrieben hat und bittet seine Freunde zurückzukommen. Und als Frau Gans aus dem Urlaub wiederkehrt, ist alles beim Alten und Erpel nur allzu froh, die schwere Last der Verantwortung abgeben zu können. Vielleicht ein wenig Moral mit dem Zaunpfahl, aber dennoch hübsch anzusehen, ist dieses Bilderbuch für kleinere Kinder dennoch ein guter Fang. Schließlich sind Verbotsschilder ja tatsächlich ein Teil der kindlichen Welt...
Allison Ritchie, Hannah George: Streng verboten! Loewe; 13,40 Euro
Artikel erschienen am 15. Juni 2012 in: "Wiener Zeitung", Beilage "Wiener Journal", S. 46
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