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Evie rockt

White, Kiersten: Flames 'n' Roses. Dreams 'n' Whispers


Von Monika Jonasch


© lvh_01 © lvh_01

Manche Bücher für junge Menschen können auch solche fortgeschrittenen Alters genießen. Sogar Bücher für junge Mädchen. Zum Beispiel die Geschichte von Evie, die eigentlich total normal ist und einfach nur für die Internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler (IBKP) arbeitet. Was letztlich nicht so normal ist, zumal Evie alle paranormalen Wesen erkennt, durch ihre "Cover" sehen kann, was bei Vampiren nicht so appetitlich ist (immerhin sind es ja wandelnde Leichen). Evies verlässlichster Begleiter ist "Tasey", ihr Teaser mit elektrisierender Wirkung auf die gefährlichen Wesen. Evie ist einzigartig, glaubt sie jedenfalls. So weit so gut, allerdings taucht dann Lend, ein Gestaltwandler in der Zentrale der IBKP auf, der Evie sehr fasziniert. Aber er stellt die Rolle der Behörde in Frage und bald zweifelt auch Evie an den Motiven ihres Arbeitgebers. Und schon steht ihre ganze Welt Kopf. Und dann gibt es plötzlich eine zweite von Evies Art und die Sache wird dramatisch, bedrohlich und wirklich spannend. Evie muss sich entscheiden, zwischen Gut und Böse und ihren eigenen Weg finden.

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Im zweiten Band der Saga hat sich Evie von der IBKP getrennt und versucht als normaler Teenager in die Schule zu gehen. Das wird ihr natürlich bald zu langweilig. Da trifft es sich gut, dass die Behörde sie um Hilfe bittet. Feen und andere Geschöpfe sorgen bald dafür, dass Evie das Chaos kaum noch unter Kontrolle hat. Und außerdem will sie Lend nichts von ihrem Engagement verraten - was natürlich keine gute Idee ist. Wieder steht Evie im Mittelpunkt welterschütternder Ereignisse.

Witzig und etwas schnoddrig, ein Teenager kämpft sich durch seinen paranormalen Alltag. Diese Bände haben das Zeug zur unendlichen Geschichte. Aber sie sind definitiv unterhaltsam, wenn auch Band 1 - natürlich - wesentlich besser und schlüssiger geschrieben ist als die Fortsetzung.

Kiersten White: Flames ’n’ Roses. Dreams ’n’ Whispers. Loewe; je 18,50 Euro

Artikel erschienen am 6. Juli 2012 in: "Wiener Zeitung", Beilage "Wiener Journal", S. 30



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