Ihren Verlag hat sie gewechselt, ihrer Art des Geschichtenerzählens ist sie treu geblieben: Andrea Maria Schenkel, die gleich mit ihrem ersten Kriminalroman "Tannöd" (2006) einen Besteller landete, legt nun ihren vierten Roman vor, der stilistisch wie inhaltlich an ihren Erstling erinnert. Wieder ist es ein schmales Buch geworden, das aus vielen Perspektiven einen historisch verbürgten Mordfall rekonstruiert.
Reihum kommen Zeugen zu Wort, deren Stimmen sich im neu aufgerollten Prozess zum Wahrheits-Chor fügen. Mit äußerster Klarheit und nüchterner Wucht erzählt Schenkel dabei wieder eine Geschichte, die einen an der Justiz wie an den Menschen (ver)zweifeln lässt.
Mitte der 50er Jahre war George Reeves ein Superstar. Jedes Kind kannte ihn, weil er zwischen 1952 und 1958 in 104 Folgen der TV-Serie "Superman -...
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