Feuilletonist alter Schule: Joseph Roth.© Joseph Breitbach 1935 Feuilletonist alter Schule: Joseph Roth.© Joseph Breitbach 1935 Begegnung mit einem Band alter Feuilletons. Er enthält Beiträge zum Thema "Ein Dichter erscheint in der Zeitung". Er bestätigt die Behauptung, dass das Feuilleton früher ganz anders war...weiter
Peter Rosei hat eigene Ansichten vom Leben und von der Literatur. "Die Handke-Schule strebt eine Weltabkehr an, für mich ist das weltfern", sagt der Schriftsteller in einem Interview anlässlich des Erscheinens seines neuen Romans. Und erläutert: "Die Intellektuellen waren in Österreich . . ...weiter
Realität? Das ist heute nichts anderes als eine Fiktion: Die Flut der durch Software manipulierten Bilder, die medial verbreiteten Mythen über die soziale Realität und die virtuelle Anderswelt des Internets haben unsere Vorstellung von der Wirklichkeit längst von dieser entkoppelt...weiter
Berlin ist populär. Wenn auch sonst alles den Bach runtergeht in der deutschen Kapitale, der Tourismus boomt. Auch und gerade unter Intellektuellen. Ilma Rakusa konnte vom Herbst 2010 an fast ein ganzes Jahr als Gast des dortigen Wissenschaftskollegs zubringen...weiter
Tilman Rammstedts neuer Roman dürfte Freunden des grotesken Humors viel Spaß bereiten: In "Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters" weigert sich der einstige Bankberater des Erzählers, Abenteuer zu haben, auch wenn die sich in dem Roman, den der Erzähler gerade schreibt, gut machten.Parallel zu seinen Erlebnissen bzw...weiter
"Sensibilität" - das war einmal das Erkennungszeichen einer Literatur, die sich radikal subjektiv mit seelischen Befindlichkeiten befasste. Da diese "neue Sensibilität" der späten 1970er Jahre aber in vielen Fällen vom egozentrischen "Narzissmus" schwer zu unterscheiden war...weiter
Manchmal enthüllt sich die eigene Familiengeschichte erst über Umwege, und man kommt drauf, dass die eigene Großmutter als Mädchen mit einem der schlimmsten NS-Kriegsverbrecher bekannt war. So ergeht es der jungen Journalistin Martha in Manfred Rumpls Roman "Ein Echo jener Zeit"...weiter
Verständlich und naheliegend, dass Alfred J. Noll für Walther Rode Sympathie empfindet, ist er selbst doch eben das, was dieser gewesen ist: ein Rechtsanwalt mit literarischer Ambition. Walther Rode (1876-1934) war seit Beginn des 20. Jahrhunderts (so Noll) "als Polemiker und Chronist des Wiener Rechtslebens ge- und beachtet"...weiter
Es ist der Mensch, um den es in diesem bemerkenswerten Buch geht. Nicht für Gott - für den Menschen ist die Religion da. Dass der Mensch zu seiner Menschlichkeit die Religion braucht oder wenigstens sehr, sehr gut brauchen kann, darum geht es hier. "Gott ist Garantie der Humanität" in einer materialistisch ausgerichteten...weiter
(Wei) Der emeritierte Professor der Soziologie an der Universität Wien, Gerontologe und Autor Leopold Rosenmayr blickt nach vielen Jahrzehnten auf seine Zeit als Soldat der Deutschen Wehrmacht zurück. Im Februar 1943 wurde er zu einer Dolmetschkompagnie "eingezogen"...weiter