• vom 02.01.2009, 14:24 Uhr

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Update: 02.04.2012, 11:32 Uhr
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Postmoderner Krimi

Adair, Gilbert: Und dann gab's keinen mehr


Von Gerald Schmickl
  • Nach seinen beiden in Agatha-Christie-Manier verfassten Krimis, "Mord auf ffolkes Manor" (2006) und "Ein stilvoller Mord in Elstree" (2007), die überraschende Bestseller im deutschsprachigen Raum wurden, hat der schottische Autor Gilbert Adair nun einen dritten Kriminalroman nachgelegt, "Und dann gab´s keinen mehr".

Darin kehrt Adair in sein literarisch angestammtes Metier der Postmoderne zurück und treibt rund um den Mord an einem Schriftsteller während eines Sherlock-Holmes-Festivals in den Schweizer Bergen ein raffiniertes, aber etwas überambitioniertes Referenzspiel mit Zeiten, Rollen und Motiven, in welches auch seine bisherige Ermittlerin, die Krimi-Autorin Evadne Mount, miteinbezogen ist. Für Eingeweihte ist es ein virtuos anspielungsreicher, für Neueinsteiger ein wohl nur schwer durchschaubarer Spaß.

Gilbert Adair: Und dann gab's keinen mehr. Kriminalroman. Aus dem Englischen von Jochen Schimmang. Verlag C. H. Beck, München 2008, 272 Seiten, 19,50 Euro




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Literarisches Buch

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