Darin kehrt Adair in sein literarisch angestammtes Metier der Postmoderne zurück und treibt rund um den Mord an einem Schriftsteller während eines Sherlock-Holmes-Festivals in den Schweizer Bergen ein raffiniertes, aber etwas überambitioniertes Referenzspiel mit Zeiten, Rollen und Motiven, in welches auch seine bisherige Ermittlerin, die Krimi-Autorin Evadne Mount, miteinbezogen ist. Für Eingeweihte ist es ein virtuos anspielungsreicher, für Neueinsteiger ein wohl nur schwer durchschaubarer Spaß.
Gilbert Adair: Und dann gab's keinen mehr. Kriminalroman. Aus dem Englischen von Jochen Schimmang. Verlag C. H. Beck, München 2008, 272 Seiten, 19,50 Euro