• vom 18.07.2013, 11:37 Uhr

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Update: 20.08.2013, 12:05 Uhr
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Literarisches Buch

Albom, Mitch: Der Stundenzähler


Von Mathias Ziegler

Unsere Lebenszeit ist begrenzt, damit jeder einzelne Augenblick kostbar ist. So könnte man die Botschaft von Mitch Alboms jüngstem Roman in einem Satz zusammenfassen. Diesmal widmet sich der US-Bestsellerautor der Zeit und der Frage, was wir daraus machen.

Dass er dabei am Anfang des Buches bei der Vorstellung seiner drei Hauptfiguren einen ganz großen Schritt zurück an den Beginn der Menschheitsgeschichte macht (oder zumindest bis zum Turmbau zu Babel), um dazwischen immer wieder kurz in die Gegenwart zu hüpfen, macht den Einstieg etwas schwierig. Zugegeben, während der ersten zwanzig Seiten fragt man sich, ob man sich diese Fragmente wirklich antun soll. Aber schon bald nimmt die Geschichte an Fahrt auf, und Albom fesselt seine Leser mit einer Story, die zugleich banal und doch von enormer Tragweite ist.

Denn in der Geschichte um Vater Zeit, der eine halbe Ewigkeit warten muss, bis er endlich zwei Menschen von konträren Wünschen erlösen kann – der eine will ewiges Leben, die andere Suizid begehen –, geht es um nichts weniger als um die elementarsten Fragen des Menschseins, die sich um den Augenblick des Erlebens und die Angst vor dem Tod drehen. Und schon bald finden wir uns inmitten eines spannenden philosophischen Diskurses. Aber keine Angst! Lassen Sie sich davon nicht abschrecken: Letztendlich ist es doch unterhaltsame Belletristik, die vor allem von Alboms bildhafter Sprache lebt, mit der er zum Beispiel die Erfindung der Zeitnehmung erzählt.




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