
Dass die von ideologischen Kampfbataillonen wie "Attac" gedrechselten Argumente gegen die Globalisierung mit Vorsicht zu genießen sind, haben schon andere bemerkt, aber Hörl zieht gegen sie so richtig vom Leder. Spätestens seit Bundeskanzler Bruno Kreisky seien es die Politiker, die die "Gier der kleinen Leute" zu ihrem politischen Geschäft gemacht hätten. Wer Mut hat, eigene Standpunkte zu hinterfragen, wird sich mit der Sicht des Salzburger Einzelkämpfers auseinandersetzen müssen.
Michael Hörl: Die Finanzkrise und die Gier der kleinen Leute. Wagner Verlag, 393 Seiten, 20,40 Euro.