Der "Rand der Welt" scheint bei Schriftstellern ein recht beliebter Ort zu sein. Christoph Ransmayr hat nicht nur die "Schrecken des Eises und der Finsternis", sondern auch die "letzte Welt" des ins Exil verbannten Ovid poetisch wunderbar beschrieben, Raoul Schrott hat der entlegensten aller Inseln, Tristan da Cunha...weiter
Es ist nicht gerade ein einladender Titel, den die 31-jährige Schriftstellerin Anna Kim für ihren ersten Roman gewählt hat: "Die gefrorene Zeit" steht da auf eisblauem Grund, und schlägt man das Buch doch auf, überlegt man schon, es gleich wieder zuzuschlagen; noch ehe der eigentliche Text einsetzt...weiter
Anna Kim, 1977 in Südkorea geboren, schreibt auf Deutsch und lebt in Wien. Während ihres längeren Forschungsaufenthaltes in Grönland wurde ihr jedoch mehrmals zu verstehen gegeben, dass sie nicht wie eine Österreicherin aussehe, sondern wie eine Grönländerin...weiter