Der Spanier David Monteagudo hat eine Art Fantasy-Thriller geschrieben. In "Ende" treffen sich neun Freundinnen und Freunde mit Partnern nach 25 Jahren erstmals wieder. An einem Wochenende in den Bergen wollen sie Sterne gucken, wie früher, als sie jung waren und bevor sie Andrés, der so anders war als sie alle, etwas Schreckliches antaten. Sofort brechen alte Animosiäten auf, und dann verschwindet einer nach dem anderen.
Ist das die Rache von Andrés, dem "Propheten"? Aber warum sind dann auch die Dörfer um sie herum menschenleer?
Tagelang irren die Freunde durch die unheimlich gewordene Bergwelt, dabei passiert wenig Überraschendes. Dann endet das Buch einfach, ohne dass man erfahren hat, was der Grund für das Verschwinden war und was mit den Verschwundenen geschehen ist. Ein seltsamer Roman.