"Sechsundzwanzig Jahre war meine Mutter tot. Dann schrieb sie eine Postkarte." Caroline ist Gärtnerin, liebt Farne, wuchs bei ihrem Vater auf und fällt aus allen Wolken, als eine Nachricht ihrer tot geglaubten Mutter ins Haus flattert. Zunächst bleibt ihr jedoch kaum Zeit, um sich über die Riesenlüge ihres Vaters aufzuregen, denn ein Termin mit ihrem ersten Kunden steht an. Als auch da alles schief läuft, explodiert sie. Nur dumm, dass es ihren Kunden Gregor Beer trifft, einen knallharten Werber und Workaholic, der sich - ihm selbst unverständlich - zu dieser ruppigen Frau hingezogen fühlt. Auf ihrer Reise zu den eigenen familiären Wurzeln kreuzen sich beider Wege immer wieder - und ziemlich platte Gemeinsamkeiten tun sich auf. Beate Rygierts Unterhaltungsroman "Das Liebesleben der Farne" verläuft trotz der anfänglichen Reibereien zwischen Caroline und Gregor sehr vorhersehbar.
Beate Rygiert: Das Liebesleben der Farne. Roman. Droemer 2009, 426 Seiten, 15,40 Euro.