In einer kleinen Novelle erzählt der aus Innsbruck stammende Schauspieler und Allround-Künstler Dietmar Schönherr die Geschichte Samsös zur Zeit der Besatzung in all ihrer Tragik und Komik. Etwa, wie die heimischen Widerstandskräfte rund um einen Grafen eine inspizierendes SS-Kommando mit ein paar käuflichen Damen und viel Alkohol kaltstellten. Oder wie der dänische König Hitler herausforderte, indem er in einer Rundfunkrede ankündigte, er werde aus solidarischer Hochachtung selbst den Judenstern tragen. Die einzige Jüdin, die auf Samsö lebte, erhielt neue Papiere und konnte auf einem Fischerboot nach Schweden entkommen. Undramatisch war auch das Kriegsende: Die "Besatzer" gaben ihre Waffen ab und hissten die dänische Flagge. . .