Der neue Roman von Silke Scheuermann beginnt dort, wo der vorherige endete: In "Shanghai Performance" beschloss die Ich-Erzählerin Luisa nach ihrer turbulent bohèmehaft ausgelebten Existenz den Rückzug in die neu entdeckte Bürgerlichkeit, mit Freund Christopher und einem Hund...weiter
Wäre dieser Roman ein Film, gebe es keine bessere Regisseurin als Sofia Coppola, um die erschöpfte Selbstsuche der Ich-Erzählerin in schicken Bildern einzufangen. Filme wie "Lost in Translation" oder "Somewhere" kommen einem nicht nur in den Sinn, weil auch die Figuren des Romans exotische Hotelexistenzen führen...weiter