Es ist Sommer und Paula kann nicht schlafen. Ihr Mann liegt neben ihr, die Zwillinge Kate und Nick im Zimmer nebenan. Eigentlich wäre jetzt alles gut in Paulas Leben, gäbe es nicht ein großes Geheimnis. Am nächsten Tag werden die Zwillinge 16, und dann wollen Paula und ihr Mann ihnen endlich die Wahrheit über ihre Herkunft sagen.
Wie werden sie reagieren? Was wird aus ihrer Familie werden? Paula geht im Geiste immer wieder die letzten Jahre durch und enthüllt lähmend langsam, dass es dab ei um mehr geht als um eine Familienlüge.
Der neue Roman des vielfach ausgezeichneten englischen Schriftstellers Graham Swift zieht sich über mehr als 300 Seiten als Mischung aus Bewusstseinsstrom und innerem Monolog hin. Der Autor lässt Paula zudem in einer nur schwer erträglichen biederen und kitschigen Sprache erzählen.
Graham Swift: Im Labyrinth der Nacht. Roman. Aus dem Englischen von Barbara Rojahn-Deyk. dtv, München 2011, 318 Seiten, 15,40 Euro.