• vom 07.12.2017, 14:20 Uhr

Literatur

Update: 07.12.2017, 14:34 Uhr

Kinderbuch

Ein kleines Felltier als großer Held








Von Mathias Ziegler

  • Andreas H. Schmachtl: "Snöfrid aus dem Wiesental - Das ganz und gar fantastische Geheimnis des Riesenbaumes"

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Kinder, habt ihr schon einmal einen Snöfrid gesehen? Nein?! Na, dann wird es aber höchste Zeit, erlebt doch das Fabeltier aus der Feder von Andreas H. Schmachtl gerade sein drittes Abenteuer, in dem Mini-Einhörner, ein riesiger, aber wirklich ur-riesiger Baum, wilde Trolle und noch manche anderen erfundenen Figuren vorkommen, die gut, böse oder irgendwas dazwischen sind.

Und man muss dem Autor attestieren, dass er mit seinem Snöfrid (das Tier heißt so und ist auch einer, sprich: der Name steht für die Gattung und umgekehrt) nicht nur ein putziges kleines Kerlchen erschaffen hat, das zunächst griesgrämiger wirkt, als es ist, und immer wieder weit über sich hinauswächst, sondern auch noch einen Sprachstil pflegt, der sicherstellen dürfte, dass seine Leser bei der nächsten Pisa-Deutschaufgabe besser abschneiden als der Durchschnitt. Man ist fast schon geneigt, es als blumig zu bezeichnen, was Schmachtl da zu Papier gebracht hat. Und ganz abgesehen davon sind schon seine Illustrationen allein Grund genug, das Buch zur Hand zu nehmen. Insofern ist Snöfrids drittes Abenteuer, in dem er zunächst aus seinem Heimattal verjagt wird, mit Hilfe von alten und neuen Freunden einen ganzen Wald rettet und am Ende quasi das Snöfrid-Paradies entdeckt, ein Erfolg auf der ganzen Linie.

Andreas H. Schmachtl: Snöfrid aus dem Wiesental
Das ganz und gar fantastische Geheimnis des Riesenbaumes
Arena Verlag; 219 Seiten; ab 7 Jahren; 15,50 Euro





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