Pop-CD

Hypnotisch2

  • Das Album-Comeback von The Dream Syndicate nach 29 Jahren.

Nach 29 Jahren ist mit "How Did I Find Myself Here?" wieder ein Album von The Dream Syndicate erschienen. Bis zu ihrer Trennung im Jahr 1989 galt die Band um Mastermind Steve Wynn zwischen Psychedelic-, Garagen- und Krautrock als einflussreicher Wegbereiter für die unterschiedlichsten von Gitarren geprägten Sounds erfolgreicherer Bands... weiter




Ehrgeizige Veteranen: Andy McCluskey (r.) und Paul Humphreys alias OMD. - © Mark McNulty

Pop

Der Luxus schlägt zurück4

  • Mit ihrem gelungenen neuen Album, "The Punishment Of Luxury", knüpfen Orchestral Manoeuvres In The Dark an ihre große Vergangenheit an.

Es ist ein bisschen paradox . Denn es ist nicht so, dass Orches-tral Manoeuvres In The Dark, deren Name im Alltagsgebrauch gerne auf OMD abgekürzt wird, keinen Erfolg und keine Anerkennung gefunden hätten. Zwei Tributalben an sie stehen für ihre historische Bedeutung. Einige ihrer LPs - wahlweise "Architecture & Morality" (1981) oder "Dazzle Ships"... weiter





Pop mit Nilpferd: die wunderbaren Sparks um die Gebrüder Russell (links) und Ron Mael. - © Elaine Stocki

Pop

Und Gott fragt: "Was zur Hölle?"5

  • Die flamboyant-ironischen Pop-Eklektiker Sparks und ihr neues Album "Hippopotamus".

Man muss es zweifelsfrei erst einmal hinbekommen, auf eine sehr eigene Art und Weise lässig zu altern wie diese Band. Okay, Ron Mael, der Tastenmann und die eine Hälfte der großen, 1972 in Los Angeles gegründeten Pop-Eklektiker Sparks, sieht heute im Alter von 72 Jahren noch in den operettenrockendsten Momenten dieser Musik zwar nach wie vor aus... weiter




Authentischere Aussichten: das Haydnhaus in Rohrau. - © Nafez Rerhuf

Haydn-Geburtshaus

Update für eine Künstlerkinderstube1

  • Das Geburtshaus von Joseph und Michael Haydn ist neu überarbeitet worden - und soll künftig auch als Konzertort stärker in Erscheinung treten.

Rohrau. Wäre Joseph Haydn in der Salzburger Innenstadt geboren worden - wer weiß, er hätte dort heute vielleicht eine so florierende Gedenkstätte wie der Genius loci Mozart. Hätte Joseph Haydn in Bonn das Licht der Welt erblickt - er würde die dortigen Touristen in Form eines Tagesordnungspunkts wie dem Beethoven-Haus beschäftigen... weiter




"Ich mache so lange weiter, wie ich die Stöcke halten kann", sagte der frühere Beatles-Schlagzeuger Ringo Starr. - © APAweb/AFP, Chris J Ratcliffe

Karriere

Ringo Starr denkt nicht ans Aufhören1

  • Ex-Beatle bringt mit 77 Jahren sein 19. Solo-Album heraus.

London. Ringo Starr denkt auch mit 77 Jahren nicht ans Aufhören. "Ich werde mich nicht zur Ruhe setzen, das hat keinen Sinn", sagte er anlässlich der Veröffentlichung seines 19. Soloalbums. "Ich mache so lange weiter, wie ich die Stöcke halten kann", sagte der frühere Beatles-Schlagzeuger. Wie zum Beweis gibt Starr im Oktober acht Konzerte in Las... weiter




Im Zwischenreich - und live am 21. November im Wiener Fluc: US-Musikerin Zola Jesus. - © Tim Saccenti

Pop-CD-Kritik

Dunkelheit und Seelenfrieden2

  • Zola Jesus betritt mit ihrem neuen Album "Okovi" lichtarme Zonen zwischen Leben und Tod.

Nimmt man die alte und düster-romantisch verklärte These her, dass vor allem der leidende Künstler derjenige ist, der sich unter dem größten und vielleicht letzten möglichen Kraftaufwand ein besonders intensives und gehaltvolles, tiefschürfendes Werk abringt, handelt es sich aktuell wieder um eine gute Zeit für Zola Jesus... weiter




Bejubelt wie ein Popstar: Teodor Currentzis - © Konzerthaus/Julia Wesely

Konzertkritik

Klangritual vor Publikum10

  • Teodor Currentzis eröffnete mit Vokalmusik seinen Konzerthaus-Zyklus.

Den Klang tragen sie bereits leise singend in den komplett verdunkelten Großen Saal herein - die Lichterprozession, die schwarzen Gewänder und der geschlossene Kreis, in dem sich die Sänger formieren, erinnern dabei mehr an ein mystisches Klangritual als ein klassisches Konzert. Dass Publikum im Saal sitzt... weiter




Der Chef hatte die besten Ideen am Abort: Ein Plakat von Novak’s Kapelle, entstanden um 1971. - © Archiv Karl Vollmann

Ausstellungskritik

Als Morak und Metropol noch wild waren8

  • Eine Meistererzählung auf 300 Quadratmetern: Das Wien Museum spürt der Geschichte des heimischen Pop nach.

Hat die Schau eine Kernthese? Es fällt Kurator Thomas Mießgang nicht leicht, die Frage des Direktors zu beantworten. Schließlich kommt er der Bitte von Matti Bunzl aber doch nach. Die These für die neue Pop-Schau im Wien Museum wäre also in etwa: Auch wenn sich die Rockmusik im Nachkriegsösterreich vorerst so anhörte wie in den meisten... weiter




Konzerthaus

Steigerungen, wohin man blickt

Zum Saisonauftakt im Konzerthaus geben diesmal die Wiener Philharmoniker sich die Ehre und kredenzen Mahlers Sechste unter dem Dirigierstab von Daniel Harding. Die Komposition bewegt sich im Spannungsfeld von privatem Glück, das Mahler zu dieser Zeit gewährt war, und, wie es in Wien so üblich ist, dem daraus resultierenden Gedanken an den Tod... weiter




Klarinettist Vincent Pongracz (Mitte). - © Astrid Knie

Jazzfestival

Eine Woche Werkschau2

  • Die Jazzwerkstatt Wien bietet ab diesem Freitag wieder Festival-Vielfalt.

Wien. Fernsehküchen gibt es wie Sand am Meer. Ein Studio mit selbst gezeichnetem Herd aber ist die Ausnahme. Leo Riegler schwingt hier den Kochlöffel, zu besichtigen ist er nur auf YouTube. Ausgerüstet mit einer weißen Riesenhaube und dem immer gleichen Einstiegssatz ("Ha, jetzt haben Sie mich erwischt... weiter




Aivery

Riotrock2

  • Debutalbum des österreichischen Trios Aivery.

(h. m.) "Because", das Debütalbum von Aivery, bietet unter Strom stehenden Garagenrock mit hohem Grunge- und Noise-Anteil und beweist einmal mehr, dass die Beschränkung auf das Wesentliche mitunter fabelhafte Ergebnisse zeitigt. Gitarre (Jasmin Rilke), Schlagzeug (Doris Zimmermann), Bass und Stimme (Franziska Schwarz) genügen dem Trio aus Graz und... weiter




Konzert

Höhenflug mit Zwischenlandung

Schon vor der Pause Begeisterung und Demut: Das Publikum lässt sich in seiner Applaudierfreude genauso wenig mäßigen wie Thielemann darin, alles Lob an Znaider weiterzuleiten. Dieser wiederum gibt es postwendend zurück an den Maestro. Dahinter verbirgt sich freilich Koketterie, allen Anwesenden ist klar... weiter




Music

Auf Abwehr gestellt1

  • The National tun sich auf ihrem neuen Album schwer mit dem Weltumarmen.

The National gehören so wie Elbow zu jenen Bands, die irgendwann ihrer Indie-Stammkundschaft entwachsen sind und zum Weltumarmen in große Arenen gehen mussten. Momentan weisen Arme und Hände allerdings eher auf Abwehrhaltung. The National galten nämlich als Lieblingsband des abgetretenen US-Präsidenten Barack Obama und haben diesen regelmäßig bei... weiter




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Durch den Abend begleitete der Moderator Stephen Colbert. "Was auch immer Sie für den Präsidenten empfinden, Sie können nicht leugnen, dass jede Sendung auf eine Weise von Donald Trump beeinflusst wurde", sagte er zur Eröffnung der Emmy-Verleihung und machte damit deutlich, dass der Rest des Abends ziemlich politisch zugehen werde. "Warum habt ihr Trump keinen Emmy gegeben?", fragte er das Publikum. "Wenn er einen gewonnen hätte, wäre er vielleicht nie in das Rennen um die Präsidentschaft gegangen." Trump war in der Vergangenheit mehrfach für seine TV-Show "Celebrity Apprentice" nominiert worden, hatte aber nie gewonnen und sich darüber häufig öffentlich beschwert.

Während einer Protestveranstaltung gegen Polizeigewalt vor dem Police Department von Baton Rouge, Louisiana, USA, am 9. Juli 2016, stellt sich die Aktivistin Ieshia Evans den vorrückenden Polizisten entgegen und streckt ihre Hände aus, bereit, sich verhaften zu lassen. Georgeund Amal Clooney gehörte die Aufmerksamkeit am Wochenende. Die gemeinsamenZwillinge blieben jedoch daheim bei der Nanny.

Matt Damon mit seiner Frau Luciana Barroso. "Downsizing", in dem Damon die Hauptrolle spielt, hat die 74. Festspiele von Venedig eröffnet. Der US-amerikanische Rapper Kendrick Lamar wurde sechsfach ausgezeichnet. Der wichtigste Preis: Sein Hit  "Humble" wurde zum Video des Jahres gewählt.

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