
"Surprise" steht drauf und steckt auch drin. Livio Minafra, italienischer Pianist der bevorzugt druckvollen Gangart, mengt seiner Wurligkeit Raffinesse bei. Unerwartete Melodiebögen spannen sich über Instrumentalgebrodel, aus vielen Farbtöpfen wird geschöpft: hier fein getupfte Perkussion, dort orientalisches Kolorit, und die grelle E-Gitarre darf auch mal ran. Selbst unter lyrischen Vorzeichen bleiben die Groovekräfte dieses Quartetts gewahrt: quasi der Kern,rund um den es schillert und leuchtet. Womit das (hässliche) Cover dann doch irgendwie dazupasst.
(dawa) Ein heimisches Solodebüt. Der junge Bariton Klemens Sander, aus Oberösterreich stammend, aktuell in der Hauptstadt wirkend...
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(dawa) 30 Jahre Originalklang mit dem Concilium musicum Wien, wenn das kein Grund zum Feiern ist. Kapellmeister, Komponist und Radiolegende Paul...
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(eb) Alles entweder stromlinienförmig oder absichtsvoll-justament-anders, was die jungen Pianisten von sich geben? Ja, gewiss...
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Andere Herkunftssprachen als Englisch kamen für die "extra"-Popkritiker heuer kaum in Frage, wie vor allem die Gesamtwertung zeigt...
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