
(eb) Richard Wagners "Meistersinger von Nürnberg" als eine flotte, unglaublich witzige Oper - geht denn das? Ja, und gut obendrein. Das beweist die geradezu als Modellaufführung anzusprechende Produktion quasi am Heimatort, also am Staatstheater Nürnberg. Der israelische Regisseur David Mouchtar-Samorai verordnet Wagners Oper zwar eine modernisierende Frischzellenkur, aber diesmal funktioniert das Regietheater - vielleicht auch, weil Mouchtar-Samorai nicht den Holzhammer schwingt, sondern die Geschichte einfach unglaublich witzig und mit geradezu filmischer Präzision in der Personenführung erzählt.
Dirigent Marcus Bosch wiederum weiß ganz genau, dass Wagner seinerzeit immer noch schnellere Tempi forderte und Dirigenten, die dem nicht nachkamen, "Langeweiler" nannte. Und solch ein Langeweiler ist Bosch wahrlich nicht: So rhythmisch vital hat man die Partitur selten gehört, und auf der Festwiese scheint gar Carl Orffs "Carmina burana" ganz nahe. Das Ensemble singt und agiert fabelhaft. Ein Muss!
(dawa) Ein heimisches Solodebüt. Der junge Bariton Klemens Sander, aus Oberösterreich stammend, aktuell in der Hauptstadt wirkend...
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(dawa) 30 Jahre Originalklang mit dem Concilium musicum Wien, wenn das kein Grund zum Feiern ist. Kapellmeister, Komponist und Radiolegende Paul...
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(eb) Alles entweder stromlinienförmig oder absichtsvoll-justament-anders, was die jungen Pianisten von sich geben? Ja, gewiss...
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Andere Herkunftssprachen als Englisch kamen für die "extra"-Popkritiker heuer kaum in Frage, wie vor allem die Gesamtwertung zeigt...
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