
(dawa) Tradition trifft Innovation: Chick Corea komponierte für das Wiener Mozart-Jahr 2006 ein Auftragswerk, das sich dem Erbe Mozarts auf dem Weg zu klanglich Neuem verschreibt. Resultat ist sein zweites Klavierkonzert, das Corea aus der ursprünglich intendierten Dreisätzigkeit auf sechs Sätze erweitert hat - und ähnlich wenig Tiefgang wie das erste Konzert aufweist.
"The Continents", so der bedeutungsschwangere Titel, besteht aus Stücken, die den Kontinenten (inklusive Antarktis) gewidmet sind. Die Sätze lassen sich beliebig aneinanderreihen. Umrahmt von Orchesterpassagen, jazzt Coreas Quintett in der Besetzung der Wiener Uraufführung was das Zeug hält. "Europe" bietet die für den Künstler typischen hispanischen Elemente ebenso wie Schönbergsche Momente. "Africa" begegnet dem Hörer als etwas langatmige, von Gershwin und Strawinsky beeinflusste Ouvertüre. Coreas Reise in die amerikanische Heimat wird zum Tin-Pan-Alley-Genuss. Die zweite CD ist einigen Jazz-Standards der an die offiziellen Aufnahmen anschließenden Jam-Session gewidmet. Alles in allem ein leicht verdaulicher Querschnitt.
(dawa) 30 Jahre Originalklang mit dem Concilium musicum Wien, wenn das kein Grund zum Feiern ist. Kapellmeister, Komponist und Radiolegende Paul...
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(dawa) Als wärs seine letzte Oper. Sehr persönlich, aber fast schon naturgemäß bühnenreif begegnet den Hörern Rossinis späte "Petite" Messe...
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Andere Herkunftssprachen als Englisch kamen für die "extra"-Popkritiker heuer kaum in Frage, wie vor allem die Gesamtwertung zeigt...
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