
Postume Alben stehen unter dem Generalverdacht des Reliquiennepps: Schmort noch irgendwo ein Studio-Pieps, der sich als Weltpremiere verhökern lässt? Ergiebiger liegen die Dinge bei e.s.t.: Bevor Pianist Esbjörn Svensson 2008 beim Tauchen starb, nahm sein Trio noch neun Stunden auf. Und deren Substanz war mit der postumen Veröffentlichung von "Leucocyte" noch nicht abgerahmt. "301" birgt nun, trotz kleiner kreativer Leerstellen, doch Exzeptionelles. Da ist "Behind The Stars" ein letztes Prachtbeispiel für Svenssons Balladenglitzerakkorde, entwickelt "Three Falling Free II" noch einmal die rockende Wucht des elektrolastigen Trios.
Esbjörn Svensson Trio: 301. (ACT Music)
(dawa) Ein heimisches Solodebüt. Der junge Bariton Klemens Sander, aus Oberösterreich stammend, aktuell in der Hauptstadt wirkend...
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(dawa) 30 Jahre Originalklang mit dem Concilium musicum Wien, wenn das kein Grund zum Feiern ist. Kapellmeister, Komponist und Radiolegende Paul...
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(eb) Alles entweder stromlinienförmig oder absichtsvoll-justament-anders, was die jungen Pianisten von sich geben? Ja, gewiss...
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Andere Herkunftssprachen als Englisch kamen für die "extra"-Popkritiker heuer kaum in Frage, wie vor allem die Gesamtwertung zeigt...
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