
M. (Matthew) Ward ist das, was man einen Musicians Musician nennt. Seine Alben verströmen den Genius eines Bob Dylan und anderer seelenverwandter Künstler wie Tom Petty, Brian Wilson oder Joe Henry. Trotz einiger toller Alben schaffte der aus Portland Gebürtige als Solokünstler aber nie den Durchbruch. Etwas, das ihm als männliche Hälfte des Folkpop-Duos She & Him zusammen mit der singenden Schauspielerin Zooey Deschanel sehr wohl gelungen war. Sein achtes Solo-Album, "A Wasteland Companion", darf mit Fug und Recht als Meisterwerk bezeichnet werden und beeindruckt mit eingängigen Melodien, die irgendwo zwischen Countryrock, Folk und Pop dahin fließen und gute Geschichten über die Mühen des Alltags und die Wunder der Liebe erzählen.
Eine illustre Schar an Gästen - von Wards altem musikalischen Wegbegleiter Howe Gelb (Giant Sand) über John Parish und Mike Mogis bis zu Sonic Youth-Drummer Steve Shelley - sorgt zusammen mit abwechslungsreichen Arrangements für die große musikalische Bandbreite dieses Albums.
Beim zweitägigen Festival "The Full Hit of Summer" ist M.Ward u.a. mit Beirut und Kurt Vile & The Violators am 22. Juni in der Wiener Arena live zu erleben.
M. Ward: A Wasteland Companion (Bella Union / Universal)
(dawa) Ein heimisches Solodebüt. Der junge Bariton Klemens Sander, aus Oberösterreich stammend, aktuell in der Hauptstadt wirkend...
weiter
(dawa) 30 Jahre Originalklang mit dem Concilium musicum Wien, wenn das kein Grund zum Feiern ist. Kapellmeister, Komponist und Radiolegende Paul...
weiter
(eb) Alles entweder stromlinienförmig oder absichtsvoll-justament-anders, was die jungen Pianisten von sich geben? Ja, gewiss...
weiter
Andere Herkunftssprachen als Englisch kamen für die "extra"-Popkritiker heuer kaum in Frage, wie vor allem die Gesamtwertung zeigt...
weiter