• vom 22.06.2012, 14:21 Uhr

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Update: 22.06.2012, 14:37 Uhr

Musikkritik

Smiling Buddhas, The: Atacama




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Von Bruno Jaschke




    Auch auf seinem aktuellen Projekt begibt sich der Linzer Elektronik-Pionier und musikalische Forschungsreisende Wolfgang Dorninger unter dem Pseudonym The Smiling Buddhas in archaische Landschaften, wie er es bereits in "Hisatsinom, über das Verschwinden" oder "Nasca, On Perspective" getan hat. Letzteres kommt (als Stadt) auch hier nominell vor, denn Dorningers Reise ging diesmal in die Wüste Atacama in Chile und Peru.


    Gleich zu Beginn gibt "Fadi", wie der Künstler gemeinhin gerufen wird, die Reisestrapazen an den Hörer weiter: Hitze, die erbarmungslose Sonne, körperliche Erschöpfung äußern sich in einem lang anhaltenden und nicht wirklich angenehmen Hoch-Frequenz-Ton, ehe das Stück im wahrsten Sinn des Wortes Fahrt aufnimmt (denn der einsetzende Beat symbolisiert einen Taxitransport).

    Fast meditative Klangflächen, imposante elektronische Wellen, einige harmonische Melodie-Passagen, dazwischen aufheulende Dissonanzen und Beats, denen naturgemäß eher selten ein ungebrochener Verlauf gegönnt ist, veranschaulichen im Weiteren diese faszinierende Reise.

    The Smiling Buddhas: Atacama. (Base Records)




    Schlagwörter

    Musikkritik, Pop-CD, Rezension, Extra, Pop

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    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2012-06-22 14:26:16
    Letzte Änderung am 2012-06-22 14:37:09



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