• vom 26.07.2014, 12:00 Uhr

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Update: 25.11.2014, 09:22 Uhr

Pop-CD

Low Roar: Low Roar




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Von Heimo Mürzl




    Dem kalifornisch-isländischen Projekt Low Roar ist mit "0" ein bestechendes Album gelungen, das aus einem raffinierten Wechselspiel von Reduktion und Energieschüben emotional dichte Popmusik generiert. Melancholische Intimität wird auf gekonnte Weise mit exzessiven Klanggemälden verknüpft, und viele der dreizehn Songs können den Einfluss von Bands wie Sigur Rós oder Radiohead nicht verhehlen.

    2011 hat der US-Musiker Ryan Karazija Reykjavík zu seinem Lebensmittelpunkt gemacht und zusammen mit dem Schlagzeuger Júlíus Óttar Björgvinsson Low Roar gegründet. Solides Singer-Songwriter-Handwerk und schwermütig-sensibler Folkrock bilden seither das Fundament ihrer Kunst, deren dunkle Stimmungslage stets eine Fluchttür in Richtung Erlösungs-Hymne parat hält. Mit sphärischen Klangflächen, raffiniert eingesetzten elektronischen Beats, Ambient-Sounds, der durchaus variablen Falsett-Stimme Karazijas und jeder Menge Ideenreichtum überzeugt die Rezeptur auf voller Albumlänge. Und sie funktioniert auch bei Songs, die mit sieben Minuten Dauer in Richtung Epos tendieren . . .


    Low Roar (Tonequake Records)




    Schlagwörter

    Pop-CD, Extra, Music, Musikkritik, Rezension

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    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2014-07-25 13:20:05
    Letzte ─nderung am 2014-11-25 09:22:47



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