• vom 09.08.2014, 12:00 Uhr

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Mamaleek: He Never Said A Mumblin’ Word




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Von Andreas Walker




    Beirut und San Francisco nennen die beiden Brüder hinter Mamaleek, die lieber anonym bleiben wollen, als Referenzorte. Die Städte sind Hinweise musikalischer Herkunft: Das Duo paart elektronischen Black Metal mit orientalischen Klängen, wobei Assoziationen von Erdbebenruinen und Kriegsschauplätzen sicher nicht unbeabsichtigt sind.

    Die mittlerweile vierte LP von Mamaleek ist trotz ihrer nur knapp 30 Minuten Länge kathartisch. Insbesondere "Poor Mourner’s Got A Home" besticht durch seine Tempiwechsel, einen traurig-verzweifelten Gesang und einen Rhythmus, der in den letzten vier Minuten an Björk erinnert. Durchkreuzt wird das Ganze von auflösenden Soundarchitekturen.


    Diese Dekonstruktion von Metalmusik wird im nachfolgenden "Almost Done Toiling Here" titelgemäß fortgesetzt. Dampfmaschinenartig watet Anonymus hier durch düstere Elektrometalsümpfe. Schön ist das nicht, aber eindringlich - und so, als wollten die beiden Brüder einen musikalischen Kommentar zu den Geschehnissen im Nahen Osten oder anderswo abliefern . . .

    Mamaleek: He Never Said A Mumblin’ Word. (The Flenser)




    Schlagwörter

    Pop-CD, Extra, Music, Musikkritik, Rezension

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    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2014-08-08 14:44:22
    Letzte ńnderung am 2014-08-08 14:54:37



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