• vom 08.11.2014, 11:00 Uhr

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Update: 25.11.2014, 09:55 Uhr

Pop-CD

Crowley, Adrian: Some Blue Morning




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Von Andreas Wirthensohn




    Vor gut zehn Jahren hat US-Musiker Ryan Adams ("Love Is Hell") auf die Frage, wer für ihn der beste Songwriter sei, von dem man noch nie gehört habe, spontan einen Namen genannt: Adrian Crowley. Daran dürfte sich seither nichts geändert haben. Sechs Alben hat der aus Malta gebürtige Wahl-Ire, der heute in Dublin lebt, seit 1999 bereits veröffentlicht, doch der "Einsamkeit des Langstreckensängers" ("Rolling Stone") hat diese Tatsache keinen Abbruch getan. Dabei verfügt der Mann aus dem Umfeld des schottischen "Kreativzentrums" um King Creosote und James Yorkston über eine Stimme, die sich ähnlich sanft-eindringlich ins Ohr zu schmeicheln vermag wie jene von Bill Callahan oder Stuart Staples von den Tindersticks.

    Seltsamerweise eilt Crowley der Ruf eines Melancholikers voraus, und sein gepflegter Kammer-Pop setzt in der Tat auf Streicher und leise Töne. Doch der für seinen nunmehr siebenten Streich titelgebende "Blue Morning" ist einer der Begeisterung, der Hoffnung und der Fröhlichkeit. Und auch als Hörer folgt man den elf Songs einmal mehr mit großem, stillem Entzücken.


    Adrian Crowley: Some Blue Morning (Chemikal Underground)




    Schlagwörter

    Pop-CD, Musikkritik, Rezension, Extra

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2014-11-07 14:29:05
    Letzte ─nderung am 2014-11-25 09:55:08



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