• vom 25.01.2015, 14:39 Uhr

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Pop-CD

Div. Interpreten: A Fine Selection of Independent Disco




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Von Christoph Irrgeher




    "Let’s go! Take a ride!" Der Sirenenchor seufzt, die Streicher glitzern wie das "Love Boat"-Meer, der Groovebass wogt im Unterbauch, und während sich der Synthie über der Funk-Gitarre räkelt, glitzert die Discokugel wie ein Allmächtiger über den Köpfen: Es ist schon eine Freude, in die Extravaganz der 70er-Jahre-Disco einzutauchen. Und man muss dabei gar kein schlechtes Gewissen haben, denn das englische Edel-Label Soul Jazz Records erweist sich auch auf dieser Kompilation als Gourmet. Im Auftrag der Londoner hat der Aficionado Patrick Lejeune (alias Disco Patrick) tief in seiner Plattensammlung gewühlt und auf zwei CDs ein funky Destillat geschaffen - wobei der Rückblick auf die Jahre 1978 bis ’82 ganz ohne Majorlabels und abgegriffene Hits auskommt. Auch wenn es wundert: Die Oktavbässe konnten damals auch abseits des Big Business und "Saturday Night Fever" wummern. Disco sucks? Au contraire!

    Div. Interpreten: A Fine Selection of Independent Disco. (Soul Jazz Records)





    Schlagwörter

    Pop-CD, Extra, Musikkritik, Rezension

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    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2015-01-23 14:44:04
    Letzte ─nderung am 2015-01-23 15:31:21



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