• vom 02.02.2015, 07:00 Uhr

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Idlewild: Everything Ever Written




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Von Heimo Mürzl




    Mit ihrem demnächst erscheinenden siebenten Album "Everything Ever Written" melden Sich Idlewild lautstark zurück. "Zuckerbrot und Peitsche" lautet das Motto und bei einigen Songs glückt dem Quintett aus Edinburgh der angestrebte Kompromiss zwischen Härte und Herzblut durchaus stimmig - und das Resultat ist gelungene Popmusik für den Indierock-affinen Hörer.

    Da mögen die Gralshüter des Pop- und Rock-Reinheitsgebots zwar die Nase rümpfen, aber bei diesen Songs passen Sound und Stilmix. Die Verstärker werden übersteuert, damit die Gitarren so richtig verzerrt klingen, und das Schlagzeug scheppert, dass es eine wahre Freude ist, während raffiniert eingesetzte Keyboards für zusätzliche Akzente sorgen. Da ein wenig Pop-Appeal, dort ein Touch Stadionrock-Attitüde, die Balance aus Sturm und Drang und introspektiver Melancholie sorgt, zusammen mit der Spielfreude der Band, für den gelungenen Teil des Albums. Leider wird die Qualität aber nicht durchgehend gehalten und die Fallhöhe zu den weniger gelungenen Songs ist keine geringe - geraten diese doch zu beliebig und überfrachtet.


    Idlewild: Everything Ever Written. (Empty Words/Hoanzl)




    Schlagwörter

    Pop-CD, Extra, Musikkritik, Rezension

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    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2015-01-30 14:44:06
    Letzte ─nderung am 2015-01-30 15:11:43



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