• vom 06.03.2015, 13:29 Uhr

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Update: 06.03.2015, 13:39 Uhr

Pop-CD

Of Montreal: Aureate Gloom




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Von Heimo Mürzl




    Die witzigerweise aus Athens, Georgia, stammende Band Of Montreal erweist sich seit ihrer Gründung im Jahr 1996 als überaus wandlungsfähig und erfreut Album für Album mit Indie-Pop mit Ecken und Kanten. Mastermind Kevin Barnes ist nicht nur Prince-Fan, sondern besitzt auch das nicht hoch genug einzuschätzende Talent, sich mit dem enzyklopädischen Wissen eines Musik-Nerds aus allen popmusikalischen Nischen zu bedienen.

    So gelang es ihm über die Jahre, Of Montreal nicht nur zu einem fixen Bestandteil des geläufigen Kanons des Indie-Pop zu machen, sondern die Band auch immer wieder neu zu erfinden. Die zehn Songs auf "Aureate Gloom" demonstrieren den Ideenreichtum und die nicht nachlassende Spielfreude des Quintetts einmal mehr, auch wenn die Experimentierfreude diesmal etwas gezügelter wirkt. Experimental-Pop, Psychedelic Rock und weißer Funk bilden das Fundament dieser zwischen Genie und Wahnsinn changierenden Songs, die auch vor sehr eigenwilligen Interpretationen des in den 1970er Jahren so beliebten Glam Rock nicht zurückschrecken.


    Of Montreal: Aureate Gloom. (Rykodisc/Warner)




    Schlagwörter

    Pop-CD, Extra, Music, Musikkritik, Rezension

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    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2015-03-06 13:32:08
    Letzte ─nderung am 2015-03-06 13:39:05



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