• vom 13.03.2015, 15:00 Uhr

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Update: 09.07.2015, 13:10 Uhr

Pop-CD

Black Yaya: Black Yaya




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    (b. j.) David Ivar, die eine Hälfte der französischen Rock-Band Herman Dune, hat sich ein Pseudonym zugelegt, das im Prinzip einen weiteren Solo-Effort bemäntelt: Sämtliche Instrumente hat er auf dem soeben erschienenen Album "Black Yaya" selbst eingespielt. Er variiert dabei den Sound seiner Stammband hin und wieder behutsam. Gleich der Opener "Flying A Rocket" schaukelt nach einem titelgerecht spacigen Intro auf einem fast gemütlichen, wenn auch von klirrenden Gitarrensplittern konterkarierten Shuffle -, spielt aber durchaus seine Kernkompetenzen aus.

    Das bedeutet: Wir hören eine durch und durch amerikanisch anmutende Mischung aus Rock, Pop, Country und Einflüssen klassischer Pop-Komponisten wie etwa Leiber/Stoller oder Arthur Alexander, dessen "You Better Move On" Black Yaya in "Gimme A Gun" dann auch verdächtig nahe kommt. Agile Gitarren und Ivars helle sonore Stimme kontrastieren ein wenig die anstrengungslos-lässige Grundstimmung der Musik, während die Texte ("Watchman" und das besagte "Gimme A Gun") zwischendurch auch eine abgründige, ungemütliche Note ins Spiel bringen.


    Black Yaya: Black Yaya (City Slang/Universal)




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    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2015-03-13 12:17:07
    Letzte Änderung am 2015-07-09 13:10:50



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