• vom 23.05.2015, 18:30 Uhr

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Update: 09.07.2015, 13:53 Uhr

Music

Django Django: Born Under Saturn




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Von Bruno Jaschke

  • Reizvolle Elektronik

(b. j.) Album Nummer zwei nach einem als "epochal" gefeierten Debüt ist immer eine schwierige Übung. Django Django, die mit ihrem selbstbetitelten Erstling aus dem Jahre 2012 einen Überraschungserfolg und eine Nominierung für den renommierten Mercury Prize eingefahren hatten, geht es da nicht anders. Das scheint sich übrigens auch in den Texten widerzuspiegeln, die oft über das Schultern-Müssen großer Lasten klagen. Und tatsächlich wirkt "Born Under Saturn", wie der Zweitling betitelt ist, aufs erste Anhören etwas enttäuschend: Von den schlanken, zügig nach vorne stampfenden Gitarren-getriebenen Grooves sind nur mehr schaumgebremste Rudimente übergeblieben. Stattdessen ist die Musik hörbar in die Breite gegangen. Und da allerdings gibt es dann viel zu entdecken: Breaks, die Raum für vielstimmige Vokalarrangements und durchaus nicht reizlose Elektronik-Spielereien eröffnen, und ein paar überraschende Kontrastprogramme wie beispielsweise in "Reflections" ein Clash zwischen einer herrlich altmodischen Klarinette und einem aufgeregten Synthesizer-Motiv. Einige Songs wie das vielschichtige "Shot Down" und "High Moon" glänzen wiederum in schönen neo-psychedelischen Farben.

Information

Django Django
Born Under Saturn
(Because/Warner)





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Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
Dokument erstellt am 2015-05-22 14:35:06
Letzte ─nderung am 2015-07-09 13:53:15



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