• vom 29.08.2015, 07:00 Uhr

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Gardens & Villa: Music For Dogs




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Von Heimo Mürzl




    "Music For Dogs", das dritte Album der US-Band Gardens & Villa, bezieht seinen Reiz aus der Verknüpfung von psychedelisch angehauchtem Synth-Rock und geschmeidigem West-Coast-Pop. Dies ergibt, zusammen mit etwas Shoegaze, ein spannend-schräges Sound-Amalgam, das zugleich eingängig und sperrig klingt. Vielleicht liegt es an der fatalistisch-entspannten Grundhaltung der Band, dass die mitunter komplexen Melodien letztlich zum teils sogar charmant-beschwingtem Ohrenstoff für relaxte Autofahrten werden.

    Nach Übersiedlung der Band nach L. A. beschwört das von Jacob Portrait produzierte Album nicht nur Aufbruchsstimmung und Erneuerungswillen, sondern sucht mit der aus Schlagzeuger Dusty Ine-man und Bassgitarristen Shane McKillop bestehenden Rhythmussektion und dem im Upbeat-Bereich angesiedelten Klavier nach Wegen weg vom reinen Synth-Rock. Auch textlich beschreiten die Songschreiber Chris Lynch und Adam Rasmussen neue Wege, und die Themen reichen von der Kritik an der Social-Media-Fixierung vieler Menschen bis hin zur subtilen Aufarbeitung ganz persönlicher Lebensereignisse.


    Gardens & Villa: Music For Dogs

    (Secretly Canadian/Trost)


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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2015-08-28 12:41:05
    Letzte ─nderung am 2015-08-28 12:56:40



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