• vom 20.03.2016, 12:30 Uhr

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Update: 21.03.2016, 10:41 Uhr

Pop-Musik

Lo-Fi-Theater




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    (a. r.) Während man eingangs darüber nachdenkt, ob der Mond hier auf ähnliche Weise angeheult wird wie einst bei den Liars, ist die Band selbst längst wieder anderswo. Sicher ist nur der stilistische Wankelmut von Murena Murena und dass es die aus München stammende Unternehmung um den von der Theatermusik her kommenden Sänger Daniel Murena theatralisch mag - was sich in musikalischen Freakouts (die Rhythmusgruppe!) ebenso niederschlägt wie in Texten, in denen (Theater-)Blut fließt. Man legt es, um in der Fachsprache zu bleiben, sehr gerne heiter an.

    Quengelnder Lo-Fi-Reggae, Hillbilly-Humpta-Beats, spröder Garagenblues. Ein Gefühl von Spaghettiwestern ist nicht zu bestreiten, und die besungenen "War Drugs" verfehlen keinesfalls ihre Wirkung. Nicht vergessen werden darf natürlich auch, dass die Band astreinen republikanischen Erlösungscountry imitieren kann, bei dem es allerdings darum geht, dass Tiere und Menschen in fossile Brennstoffe verwandelt werden. Verrückt!


    Live: 31. März im Wiener Rhiz.

    Murena Murena

    Shame Over

    (TotallyWired/Broken Silence)




    Schlagwörter

    Pop-Musik, Murena Murena, Pop-CD, Extra

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    Dokumenten Information
    Copyright © Wiener Zeitung Online 2017
    Dokument erstellt am 2016-03-18 14:56:06
    Letzte ńnderung am 2016-03-21 10:41:07



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