Früher hieß es, den wahren Blues könnten nur Schwarze spielen, denn schließlich sei er ja in der Gefühlswelt der afroamerikanischen community entstanden. Natürlich gab es immer auch "weißen" Blues, aber selbst ein Großmeister dieses Genres wie Eric Clapton wurde zumeist ob seiner Virtuosität an der Gitarre bewundert und weniger wegen der... weiter
Obwohl die letzten zwei Alben des Sextetts aus Brighton ein wenig beliebig geraten waren, ist die Band um Sänger Yan Scott Wilkinson in der britischen Heimat über den Status eines Geheimtipps längst hinausgekommen. Mit ihrem nunmehrigen fünften Studioalbum, "Machineries Of Joy", gelingt British Sea Power eine abwechslungsreiche Platte, die beweist... weiter
Lust, die Stereoanlage in einen Kamin zu verwandeln? Einfach IriS Romen auflegen, schon prasselt das Feuerchen: Die Songs der Holländerin sind herzerwärmend behaglich. Dabei besitzt Romen nicht nur eine wendige Stimme, sondern auch hohes Findungsgeschick für schlicht-prägnante Melodien. Und weil sich das Klangbild so detailgetreu an verflossenen... weiter
Avancierte Popsongs, verquickt mit Jazz: Taufrisch ist das Konzept zwar nicht mehr, treibt aber weiterhin schöne Blüten - wie bei Maria Christina. Die heimische Songwriterin führt ihre schmale, gern etwas hauchige Stimme über unkonventionelle Melodiebögen und bricht die Songstrukturen für ins-trumentale, gern mit Vokalisen gewürzte Grooves auf... weiter
Finden Sie die fünf Fehler!, heißt es in den beliebten Rätselbildern.Dieneue CD von Madeleine Peyroux spornt zum gleichen Denksport an, wenn auch nur wegen eines Unterschieds - jetzt fehlt plötzlich das Näseln. Es kam der US-Sängerin wohl nicht grundlos abhanden: Der säuerliche Ton, wiewohl nur würzend eingestreut... weiter
Sein Name steht für Sanftmut und Harmoniesucht: Samuel Beam, der mit "Ghost On Ghost" sein fünftes Album als Iron And Wine vorlegt, klingt auch mit musikalisch breiter Unterstützung nicht nachdrücklicher als auf den akustischen Soloaufnahmen, mit denen seine Karriere begann. Nach der Neuorientierung mit der beinahe weltmusikalischen Grundierung von... weiter
Der 33-jährige Singer/Songwriter aus Philadelphia, der sich einst als Gabelstaplerfahrer und The War On Drugs-Gitarrist verdingte, beweist auf seinem fünften Solo-Album, dass das leidlich ausgeblutete Americana/Indie-Folkrock-Genre immer noch herausragende Alben hervorzubringen vermag. "Wakin On A Pretty Daze" schlägt eine musikalische Brücke von... weiter
Denkt man an italienische Musik, so fallen einem viele Klischees ein: italienische Opern und Schlager, italienischer RocknRoll oder gar singende Rechtsanwälte. Freilich hat italienische Musik weitaus mehr zu bieten, man denke etwa an Nino Rota oder Luigi Nono. Was man aber vielleicht weniger erwarten würde, ist eine Band... weiter
Der aus Nebraska stammende, heute zumeist in Spanien lebende Josh Rouse gehört zur eher seltenen Spezies der Singer/Songwriter, die nicht das Leid des eigenen Lebens und der Welt beklagen, sondern vom Glück des Lebens künden. Nach zwei Ausflügen in Latino-Gefilde ("Subtitulo" und "El turista") kehrt der 41-Jährige mit seinem bereits zehnten Album... weiter
Mit "Regions of Light and Sound of God" hat Jim James sein erstes Solo-Album veröffentlicht. Seit 1998 ist James Frontman von My Morning Jacket und fungiert als Sänger, Songwriter und Gitarrist der Band aus Kentucky. Als Mitglied der Supergroup Monsters of Folk - neben M. Ward sowie Conor Oberst - gelangte er auch in Europa zu größerer Bekanntheit... weiter
Marianne Sveen vom recht unkonventionellen norwegischen Frauenquartett "Katzenjammer" hat sich selbstständig gemacht und legt ihr erstes Album vor, das dem Titel nach eine gewisse Vorläufigkeit erwarten lässt. Doch in elf Songs präsentiert sie eine fulminante Genre-Reise, die von düsteren Balladen à la Soap & Skin über Madonna-Pop und... weiter
Nach seinem viel akklamierten Debüt "Astronaut" (2011) ist der Grazer Sänger und Musiker Thoms Petit alias Effi mit seinem nunmehrigen zweiten Album, "Closer", gut auf der Erde gelandet. Die zwölf Songs sind ein bunter Stilmix, der mit viel Instrumentarium und fröhlichen Allerweltrhythmen in Richtung Globalmusik schunkelt... weiter
Fünftes volles Album des Projekts rund um Mark Andrew Hamilton, der mittlerweile vom kanadischen Calgary nach Wien übersiedelt ist. Zum Glück ist der Titel der ersten Nummer - "The Saddest Music in the World" - nicht programmatisch. Auch wenn die Platte aufgrund stilistischer Zerfahrenheit nicht ganz an den meisterlichen Vorgänger... weiter
(dawa) 30 Jahre Originalklang mit dem Concilium musicum Wien, wenn das kein Grund zum Feiern ist. Kapellmeister, Komponist und Radiolegende Paul...
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(eb) Alles entweder stromlinienförmig oder absichtsvoll-justament-anders, was die jungen Pianisten von sich geben? Ja, gewiss...
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(dawa) Als wärs seine letzte Oper. Sehr persönlich, aber fast schon naturgemäß bühnenreif begegnet den Hörern Rossinis späte "Petite" Messe...
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Andere Herkunftssprachen als Englisch kamen für die "extra"-Popkritiker heuer kaum in Frage, wie vor allem die Gesamtwertung zeigt...
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