Dass das wahre Genie in den Smiths tatsächlich das Großmaul Morrissey und nicht der stille Johnny Marr war, zeigt das Solowerk des Sängers. Um den Gitarristen war es ja auch eher still geworden; er begnügte sich mit Gastrollen in Bands wie The The, Electronic oder Modest Mouse...weiter
Wäre das Jazzfestival Saalfelden nicht so auf Weltpremieren versessen, müsste der Gig schon gebongt sein: Saxofonist Rudresh Mahanthappa und die Seinen frönen einem Stil, der in Salzburg nicht selten ist: störgeräuschdurchwirkter Jazzrock. Information Rudresh Mahanthappa: Gamak...weiter
Endlich einmal etwas anderes! M.C. Schmidt und Drew Daniel, die beiden klugen Köpfe hinter dem elektronischen Experimental-Duo Matmos, haben die letzten vier Jahre damit verbracht, pseudo-wissenschaftliche Untersuchungen im Bereich Telepathie durchzuführen...weiter
Warten lohnt sich nicht immer. Vor allem wenn es mehr als zwanzig Jahre sind. Und je höher die Erwartungen, desto größer die Enttäuschung. Nicht jedoch in diesem Fall. Frohlocket und jauchzet - My Bloody Valentine sind zurück, und wie! Information My Bloody Valentine: M B V Derzeit nur erhältlich als Download via Website "MBV"...weiter
Wer diese österreichische Formation einmal live gesehen hat - etwa beim letzten "wave"-Festival oder kürzlich im RadioKulturHaus -, der weiß, dass es sich dabei um eine der besten, druckvollsten und virtuosesten Bands des Landes handelt.Ihr explosiver Sound - von David Furrers mitreißender Gitarrenarbeit befeuert - steigt...weiter
Seit zwanzig Jahren spendet John Darnielle allen, die sich mit dem Leben nicht ganz so leicht tun, all den Zweiflern, Grüblern und Melancholikern, musikalischen Trost. Der Sänger, Gitarrist und Kopf der Mountain Goats verpackt seine famosen existenzialistischen Texte dabei keineswegs in traurige Klänge...weiter
Noch einmal Endzeit aus dem Vorjahr: Mit "Egor" legen TMFDC eine Live-Aufnahme aus dem DOM-Theater in Moskau vor, die gleichermaßen klaustrophobisch wie musikalische Grenzen sprengend ist. Zwar erinnern weite Passagen am ehesten an ausufernden Jazz, wären da nicht immer wieder droneartige Steigerungen...weiter
Konzeptalben sind ja meistens mehr eine Art Pflichtübung als eine Kunst. Dass Guido Möbius es sich auf seinem vierten Album nicht leicht gemacht hat, das bemerkt man schon beim ersten Anhören von "Spirituals". Die Mehrzahl der Stücke basiert auf Texten von Spirituals, deren Musik Möbius nicht kannte...weiter